Pressestimmen

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  • Die Presse Wien - Marienvesper in Innsbruck

  • „In Alessandrinis Ensemble geht Qualität vor Quantität. Wollte man eine Stimme aus dem idiomatisch klingenden Kollektiv hervorheben, müsste es der Tenor Raffaele Giordani sein, der mit Schmelz, Verzierungsvirtuosität und innigem Ausdruck gleichsam eine klangliche Brücke zu Monteverdis ‚L'Orfeo’ schlug. Fein mischten sich die Soprane im ‚Pulchra es’, wunderbar tönte das ‚Audi coelum’, in dem sich der Echosolist bloß mit dem Rücken zum Publikum in die letzte Reihe des Ensembles stellen und seine Einwürfe Richtung Hochaltar singen musste, um den gewünschten Effekt zu erzielen. Die instrumental begleitete Variante des ‚Magnificat’ bildete auch hier den prächtigen Abschluss. (13.08.17, diepresse.com/home/kultur/klassik/5268368/Innsbruck_Die-Marienvesper-in-schlanker-Klangpracht)

  • NDR Kultur - CD Monteverdi

  • „Die sechs Sänger und neun Instrumentalisten des Concerto Italiano sind ein eingespieltes Team und eng mit der Musik und den Texten vertraut. Sie formen und genießen die Vokale, die Konsonanten und die Betonungen der Wörter so expressiv und natürlich, wie es wahrscheinlich nur Muttersprachlern gelingt. [...] Rinaldo Alessandrini erweckt die Leidenschaft der Musik zu neuem Leben und rundet das Programm mit kurzen Ouvertüren und Zwischenspielen ab, in denen er die Farben der Historischen Instrumente leuchten lässt. Eine aufregende und zugleich sehr stimmige CD, ideal für eine Erstbegegnung mit dem Komponisten, aber auch für Monteverdi-Kenner.“ (Marcus Stäbler, 12.05.17)

  • www.klassik-begeistert.de - Hamburg Laeiszhalle - Monteverdi

  • „Nicht nur durch die kontrastierenden Färbungen ihrer Stimmen, sondern auch durch den Effekt des Dialoges, des Nach-, Gegen- und Miteinanders, werden die Sängerinnen und Sänger des Concerto Italiano von Berichtenden zu Handelnden der Geschichten. Sie können mit einer höchst diversen Palette stimmlicher Regungen musikalisch ausdrücken, was der Text durch die Worte vermag. Das Flehen und Leiden, das Freudige und Hoffnungsfrohe in allen Schattierungen dieser Stimmen geht unter die Haut. [...] Das insgesamt 14-köpfige Ensemble (fünf Streicher, zwei Theorben plus Cembalo, sowie sechs Vokalisten) zeigte sich ausgesprochen souverän, harmonierte wunderbar miteinander und beeindruckte mit starker Bühnenpräsenz: während einzelner Passagen oder ganz besonders reibender Dissonanzen – damals ein absolut unvorstellbares Wagnis Monteverdis – generierten die Musiker eine fast sichtbare Spannung mit ungeheurer Sogkraft.“ (Ricarda Ott, 27.04.17)

  • Hr2 Kultur - CD Monteverdi

  • „Erdenschwere, sämig-dunkle Töne: Das Ensemble Concerto Italiano klagt und seufzt sie förmlich aus den Darmsaiten seiner historischen Streichinstrumente. Angeleitet von dem Spezialisten für Barockmusik Rinaldo Alessandrini lassen sich die Musiker hier gehen, hineinfallen in ein großes, schwarzes Loch aus Hoffnungslosigkeit und Resignation. Und das klingt bedrückend schön. Eine der packendsten Geschichten auf dieser CD ist Monteverdis dramatische Kantate ‚Combattimento di Tancredi e Clorinda’. Fulminant, wie Raffaele Giordani hier sozusagen als ‚rasender Reporter’ sprachgewandt den buchstäblichen Geschlechterkampf besingt. [...] Berückende Sphärentöne von Monica Piccininis Clorinda, der sich hier hörbar der ‚Himmel öffnet’ - so heißt es im Text. Wem da nicht die Tränen kommen, der sollte sich gleich einmauern lassen! [...] Eine hinreißende Aufnahme!“ (Ursula Böhmer, 15.05.17)