Biographie

Nuria Rial © Merce Rial

Les Cornets Noirs Basel

Nuria Rial - Sopran

Spezialisiert auf die Musik des italienischen und deutschen Frühbarock, hat sich das Instrumentalensemble Les Cornets Noirs in der jüngeren Vergangenheit international einen Namen gemacht.

Die sechs Musiker unterschiedlicher Herkunft haben sich während gemeinsamer Studienjahre an der Schola Cantorum Basiliensis, dem Lehr- und Forschungsinstitut für Alte Musik an der Musikakademie Basel, kennen gelernt und seither ihr gemeinsames Interesse für die Musik des 17. Jahrhunderts in kontinuierlicher Arbeit weiterentwickelt. Dabei beschäftigt sich das 1997 von Gebhard David und Bork-Frithjof Smith gegründete Ensemble vor allem mit der Solo- und Ensembleliteratur für den Zink (ital. „cornetto“, frz. „cornet“, aufgrund seiner Lederumwicklung auch „schwarzer Zink“ genannt), der in dieser Epoche südlich und nördlich der Alpen seine Blütezeit erlebte.

Les Cornets Noirs sind Preisträger des Concours Musica Antiqua beim Festival van Vlaanderen Brugge 2000. Seither konzertierte das Ensemble bei Festivals in der Schweiz, in Österreich, Deutschland, Tschechien, Polen, Frankreich, Italien und Portugal sowohl mit eigenen Programmen als auch in Zusammenarbeit mit Vokalensembles in Aufführungen groß besetzter Musik des Frühbarock wie der Marienvesper von Claudio Monteverdi oder der geistlichen Musik von Giovanni Gabrieli, Heinrich Schütz und deren Zeitgenossen.

2004 stellten Les Cornets Noirs sich der Öffentlichkeit mit einer ersten CD vor („O dilectissime Jesu“ - Motetten und Sonaten von Giovanni Legrenzi; Monika Mauch & Les Cornets Noirs, Edition Alte Musik ORF) und ernteten große Zustimmung bei Publikum und Presse. 2009 ist bei audite unter dem Titel „Echo & Risposta“ eine zweite Aufnahme des Ensembles erschienen, ein abwechslungsreiches Programm mit doppelchöriger Instrumentalmusik des 17. Jahrhunderts, aufgenommen an den historischen Bossard-Orgeln der Klosterkirche Muri (Schweiz). Anschließend erschien ebenfalls bei audite erschien die CD „Höhepunkte barocker Mehrchörigkeit“ mit Werken von Schütz und Gabrieli.

www.lescornetsnoirs.com