Dover Quartet - Biographie

Dover Quartet © Roy Cox

Joel Link - Violine

Bryan Lee - Violine

Milena Pajaro-van de Stadt - Viola

Camden Shaw - Violoncello

Das Dover Quartet gilt als eines der bemerkenswertesten jungen Streichquartette unserer Tage. Die Musiker, die sich bereits mit 19 Jahren zusammenschlossen, gewannen 2010 den Fischoff Wettbewerb, wurden beim Internationalen Wettbewerb in London ausgezeichnet und konnten 2013 den Internationalen Wettbewerb im kanadischen Banff für sich entscheiden. Die Banff-Siegertournee wurde für das Ensemble zu einem phänomenalen Erfolg - in Berlin, Düsseldorf, Bremen, Nürnberg, Meran und Hamburg waren Presse und Veranstalter restlos begeistert.

Die Mitglieder des Dover Quartets lernten sich 2008 am Curtis Institute of Music in Philadelphia kennen. Die musikalischen Wurzeln des Quartetts sind in der Tradition der Vermeer und Guarneri Quartetten zu finden, aber der jugendliche Enthusiasmus und die musikalische Virtuosität der Gruppe suchen ihresgleichen. The Strad schrieb, dass das Dover Quartet „sich längst durch seine außergewöhnliche interpretatorische Reife, seine klangliche Vollkommenheit und sein spannendes Zusammenspiel hervorhebt innerhalb der jungen Quartettszene.“

Alle Mitglieder des Quartetts sind ebenfalls gefragte Solisten und konzertierten bereits mit renommierten Orchestern wie dem Philadelphia Orchestra, Tokyo Philharmonic, Kansas City Symphony und BBC Concert Orchestra.

In den vergangenen Saisons gab das Dover Quartet zahlreiche Konzerte in den USA, Kanada, Südamerika und Australien, darunter Gastspiele im Kennedy Center Washington und der Carnegie Hall in New York. In Europa war das Ensemble in der Wigmore Hall London, bei der Biennale in Paris, der Philharmonie Köln, dem Concertgebouw Amsterdam, in München, Salzburg, Genf, Berlin, Frankfurt, Innsbruck, München, Brüssel, auf Schloss Esterházy, beim Kultursommer Nordhessen, bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, bei den Schwetzinger Festspielen, beim Rheingau Musik Festival, bei den Klosterkonzerten Maulbronn und bei den Dresdner Musikfestspielen zu erleben. 2019 gestaltete das Dover Quartet für die Pianisten Emanuel Ax und Leon Fleisher u.a. in New York und London Geburtstagskonzerte. In der Saison 19/20 führten Einladungen das Quartett u.a. in die Wigmore Hall London, in die Elbphilharmonie Hamburg sowie nach Paris, Basel, Amsterdam, Genf und Badenweiler. Einer ihrer Partner war dabei Edgar Meyer. Highlights im Konzertkalender der nächsten Saison sind Konzerte in Prag (Oktett mit dem Pavel Haas Quartet), München, London und Kopenhagen.

Im September 2016 erschien die Debut-CD des Dover Quartets mit den Quartetten KV 589 und 590 sowie dem Streichquintett KV 406 von Mozart - eine Hommage an die erste Aufnahme des Guarneri Quartetts. In 2018 folgte eine weitere CD „Voices of Defiance“ mit Kompositionen von Ullmann, Schostakowitsch und Laks aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs gewidmet ist. Eine Aufnahme der Schumann-Quartette erschien Ende 2019, die Gesamteinspielung der Quartette Ludwig van Beethovens ist für 2020 geplant.

2013 wurde das Dover Quartet zum ersten “quartet-in-residence” am Curtis Institute of Music ernannt, wo es intensiv mit renommierten Kammermusikern zusammenarbeitete. Derzeit ist es das Graduate String Quartet-in-Residence an der Rice University’s Shepherd School of Music in Houston (Texas). 2015 erhielt das Ensemble den Cleveland Award, sowie 2017 den Avery Fisher Career Grant.

Das Quartett ist nach dem Werk „Dover Beach“ von Samuel Barber benannt, einem der berühmtesten Schüler des Curtis Institute.

Das Dover Quartet spielt die folgenden Instrumente:

• Joel Link: Jean-Baptiste Vuillaume, Paris um 1857, Leihgabe von Desiree Ruhstradt

• Bryan Lee: Riccardo Antoniazzi, Mailand 1904

• Milena Pajaro-van de Stadt: Michele Deconet, Venedig, 1780, ‘Kroyt,’ großzügigerweise zur Verfügung gestellt vom Enkel Boris Kroyts, Mitglied des Budapest Quartet

• Camden Shaw: Frank Ravatin, France 2010

www.doverquartet.com