Duo Nurit Stark & Cédric Pescia - Biografie

© Uwe Neumann
Duo Nurit Stark & Cédric Pescia
Nurit Stark - Violine
Cédric Pescia - Klavier
Violine
Die in Israel geborene Geigerin Nurit Stark studierte an der Juilliard School of Music, an der Hochschule für Musik Köln und an der Universität der Künste in Berlin. Sowohl als Solistin als auch als Konzertmeisterin trat sie mit renommierten Orchestern auf, darunter das Münchner Rundfunk Orchester unter Dmitry Sitkovetsky, das Israel Philharmonic Orchestra unter Zubin Mehta, das Orchestre de Chambre de Lausanne und das Mahler Chamber Orchestra. Ihre Debüt-CD (Werke von Busoni und Enescu) mit ihrem Duopartner Cédric Pescia erschien beim Label Claves.
Klavier
Cédric Pescia studierte in Lausanne, Genf und Berlin. 2002 gewann er den „Gina Bachauer International Artists Piano Competition“ und gastiert seither auf den großen Konzertpodien der Welt, darunter die Berliner Philharmonie, das Berliner Konzerthaus, die Laeiszhalle Hamburg, die Carnegie Hall New York, die Tonhalle Zürich und die Londoner Wigmore Hall, sowie bei zahlreichen Festivals. Seine Aufnahmen mit Bachs Goldberg-Variationen (Claves), Werken von Schumann (Claves) und François Couperin, Debussy und Messiaen (Claves) fanden großes Lob in der Fachpresse.
Rhein Neckar Zeitung - Heidelberg
„Sehr verinnerlicht musizierte Nurit Stark Robert Schumanns 2. Sonate in d-Moll: weich und honigsüß in der Tongebung. [...] Das Zusammenspiel war wie aus einem Guss. [...] Große Sinnlichkeit gewann sie den zarten Gespinsten ihres Parts in Gubaidulinas ‚Seiltänzer’ ab, die sie über kräftig klirrende Töne und Geräusche des Klaviers schweifen ließ. Cédric Pescia setze mit ostinaten, dunkel hallenden Klavierakkorden und perkussiven Glasgeräuschen auf die Saiten gehämmert, einen tiefernst klingenden Untergrund, über den sich die Geigerin in freiem, fantastischem Flug in die Stille horchenden Klängen und tänzerischen Rhythmen hinwegsetze. [...] Einen federleicht geschwungenen, traumhaften Impressionismus eröffnete das Duo in Enescus 3. Violinsonate, in welcher auch die rumänischen Folklorismen immer edel und raffiniert, in kristallinem Glanz schimmerten. Alle Rustikalität war hier eliminiert, und darunter kam sehr viel Klangzauber zum Leuchten. Dabei lauschten die Musiker erlesenen Farbprismen nach, wurden wundersame Kaleidoskope eröffnet in stillem Naturlaut der Geige und kräftig flimmernden Farben des Klaviers. Wobei im Finale das folkloristische Temperament des Duos umso beglückender zutage treten konnte: klanglich raffiniert und gestisch ungehemmt.“
| Programmvorschlag | ||
| Clara Schumann (1819-1896) | 3 Romanzen op.22 für Violine und Klavier | |
| Robert Schumann (1810-1856) | Sonate Nr.2 d-moll op.121 für Violine und Klavier | |
| *** | ||
| Sofia Gubaidulina (*1931) | „Der Seiltänzer” für Violine und Klavier | |
| George Enescu (1881-1955) | Sonate Nr.3 op.25 für Violine und Klavier „Dans le caractère populaire roumain“ |