Brentano String Quartet - Biografie

Brentano String Quartet

Brentano String Quartet
© Peter Schaaf

Brentano String Quartet

Mark Steinberg - Violine

Serena Canin - Violine

Misha Amory - Viola

Nina Maria Lee - Violoncello

Schon kurze Zeit nach seiner Gründung 1992 gewann das Brentano String Quartet mehrere Wettbewerbe: den Cleveland Streichquartett-Wettbewerb, den Naumburg Kammermusik-wettbewerb und den zehnten Martin E. Segal Wettbewerb. Bei seinem Debut in der Londoner Wigmore Hall erhielt das En¬semble den 1. Preis beim Royal Philharmonic Society Musikwettbewerb.

Das Brentano String Quartett wurde 1999 von der Princeton University und im Jahr 2000 von der Londoner Wigmore Hall zum quartet-in-residence ernannt. Bereits seit 1995 ist es quartet-in-residence an der New York University und des Lincoln Centers.

Das Brentano String Quartet konzertierte auf vielen renommierten Bühnen in den USA, Kanada, Australien, Japan und Europa sowie bei internationalen Festivals wie Edinburgh, Bath, De Divonne, Kuhmo der Salzburger Mozartwoche und vielen anderen. Zusammen mit der Pianistin Mitsuko Uchida trat das Ensemble im Concertgebouw Amsterdam, der Library of Congress, im Lincoln Center, der Frankfurter Alten Oper, der Kölner Philharmonie und mit der Sopranistin Jessye Norman in der Carnegie Hall auf. Das Quartett arbeitet zudem eng mit dem Pianisten Richard Goode zusammen.

Höhepunkte der letzten Saisons waren Auftritte in der Carnegie Hall, in der Wigmore Hall und im Barbican Center in London, der Suntory Hall in Tokio, im Sydney Opera House, im Konzerthaus Wien und Berlin, in der Philharmonie Köln und Essen, im Concertgebouw Amsterdam, in Bonn, Basel, Genf, Madrid und Kopenhagen, sowie beim Kissinger Sommer, den Ludwigsburger Schlossfestspielen, dem Festival de Fayence, beim Aspen Festival und beim Salt Bay Chamber Festival. Partner waren dabei u.a. Barbara Sukowa und Mitsuko Uchida.

Besonderen Wert legt das Ensemble auf zeitgenössische Musik, was Auftragskompositionen und Uraufführungen von Werken von Milton Babbitt, Chou Wen-Chung, Charles Wuorinen, Bruce Adolphe, Steven Mackey und Jonathan Dawe belegen. Mit Komponisten wie Elliot Carter und György Kurtág arbeitet das Quartett eng zusammen. Aber auch alte Werke hat das Ensemble sich in Bearbeitungen angeeignet, darunter Musik von Gesualdo, Monteverdi, Purcell und Josquin des Prés. Bei der Mozartwoche in Salzburg führte das Quartett zusammen mit dem Pulitzerpreisträger Mark Strand ein Programm auf, das Poesie mit Musik von Mozart und Webern verbindet. Das neueste Projekt heißt „Fragments“ und kombiniert unvollendete Werke von Komponisten wie Schubert, Mozart, Beethoven, Bach und Schönberg mit zeitgenössischen Kompositionen u.a. von Sofia Gubaidulina und Bruce Adolphe.

Seit dem Abschluss eines Exklusivvertrags mit dem Pariser Label AEON veröffentlichte das Quartett CDs mit Werken von Wolfgang Amadeus Mozart und späte Streichquartette von Ludwig van Beethoven. Davor erschienen drei CDs mit den Streichquartetten op.71 von Joseph Haydn sowie mit Werken von Bruce Adolphe, Chou Wen-Chung, Charles Wourinen und Steven Mackey.

Das Quartett gab sich seinen Namen in Anlehnung an Antonie Brentano, der Beethoven - glaubt man der Wissenschaft - seinen berühmten „Brief an die unsterbliche Geliebte“ widmete.

www.brentanoquartet.com