Juilliard String Quartet - Biografie

Juilliard String Quartet © Lisa-Marie Mazzucco

Juilliard String Quartet

Areta Zhulla - Violine

Ronald Copes - Violine

Roger Tapping - Viola

Astrid Schween - Violoncello


“Hier [spielen] ungemein erfahrene Musiker, … fern jeder Routine. Man spürt die Neugier, den Spaß, miteinander Musik zu machen, nach dem Prinzip »Enjoy life!«

Harald Eggebrecht, Süddeutsche Zeitung


Mit beispielloser Präzision und Energie begeistert das Juilliard String Quartet sein Publikum weltweit. In den 70 Jahren seines Bestehens ist das Quartett dabei zu einer Institution und amerikanischen Legende geworden. Von Beginn an - und über seine gesamte weitere Karriere hinweg - zeichnete sich das Ensemble durch eine tiefe Auseinandersetzung mit dem Repertoire von der Klassik bis hin zur Moderne aus. Das Juilliard String Quartet hat zahlreiche Werke in Auftrag gegeben und uraufgeführt.

Die Saison 2018-19 führte das Juilliard String Quartet mit seiner neuen ersten Geigerin Areta Zhulla unter anderem nach Hongkong, Singapur, Shanghai, London, Oslo, Kopenhagen, Athen, Vancouver, Toronto, New York, und aufgrund zahlreicher Wiedereinladungen quer durch die USA. Das Ensemble führte neue Werke der Komponisten Lembit Beecher, Jesse Jones sowie Richard Wernick auf. Im Januar 2020 ist das Streichquartett bei der Biennale in Amsterdam sowie im Wiener Musikverein zu Gast. In 2020 wird Jörg Widmann, mit dem das Ensemble in 21/22 auch auf Tournee gehen wird, dem Juilliard String Quartet zwei neue Streichquartette widmen.

Höhepunkte vergangener Tourneen waren außerdem Konzerte unter anderem in Wien, Berlin, Madrid, Amsterdam, Tokyo, New York, Boston, Philadelphia und Washington D.C. Mit dem Basler Kammerorchester und dem Bilbao Symphony Orchestra begeisterte das Juilliard String Quartet sein Publikum mit Martinůs Konzert für Streichquartett und Orchester.

Den Grammy Award erhielt das Juilliard String Quartet, das wie kein zweites Streichquartett über 100 Einspielungen vorweisen kann, für seine Aufnahmen von Bartok, Schönberg, Debussy und Ravel sowie als erstes klassisches Musikensemble für sein Gesamtwerk. Auch den Preis der Deutschen Schallplattenkritik erhielt das renommierte Ensemble für sein Lebenswerk. Zuletzt erschienen Einspielungen von Mario Davidovskys »Fragments« zusammen mit Beethovens op. 95 und Bartoks Streichquartett Nr. 1. Sony Classical veröffentlichte Carters 5. Streichquartett zusammen mit den bereits vorher aufgenommenen ersten Quartetten. In 2019 wird eine Aufnahme mit Beethoven, Bartok und Dvorak folgen. In Zusammenarbeit mit der Juilliard School entstand ferner eine App über Schuberts »Der Tod und das Mädchen«.

Alle Ensemblemitglieder sind Professoren der Streicher- und Kammermusik-Fakultäten an der Juilliard School in New York. Das Quartett veranstaltet jährlich im Mai das international renommierte »Juilliard String Quartet Seminar« und gibt auch auf seinen Tourneen Meisterkurse und offenen Proben. Im Sommer arbeitet das Ensemble mit Studierenden des Tanglewood Centers.

www.juilliardstringquartet.org