Signum Quartett - Biografie

Signum Quartett

Signum Quartett © Irène Zandel

Signum Quartett

Florian Donderer - Violine

Annette Walther - Violine

Xandi van Dijk - Viola

Thomas Schmitz - Violoncello

"I am most excited by this new recording by the Signum quartet of my first quartet Arcadiana. It is a thrill to have this magnificent recording, and to find my piece in the perfect context of the two great masterpieces by Debussy and Ravel. It is an honour for a composer of my generation to be presented in such company. Bravo and many thanks to the Signum Quartet!"

(Thomas Adès über die Einspielung seines Quartetts „Arcadiana“)

Das Signum Quartett hat durch seine mitreißend lebendigen Interpretationen ein Zeichen [lat. signum] in der internationalen Quartettszene gesetzt und sich als eines der interessantesten Ensembles seiner Generation etabliert.

Intensive Studien mit dem Alban Berg Quartett, dem Artemis Quartett und dem Melos Quartett, sowie die Zusammenarbeit mit György Kurtág, Walter Levin, Alfred Brendel, Leon Fleisher und Jörg Widmann prägten die künstlerische Entwicklung des Signum Quartetts, das zahlreiche Preise gewonnen hat (u.a. Premio Paolo Borciani, London International String Quartet Competition) und im Rahmen des stART-Programms von Bayer Kultur und als Ensemble der BBC Radio 3 New Generation Artists gefördert wurde.

Berlin, Hamburg, München, Paris, Barcelona, Amsterdam, London, New York − das Signum Quartett ist regelmäßig auf den großen internationalen Podien und Festivals zu erleben. Nach umjubelten Gastspielen in Monte Carlo, Madrid, Paris (Philharmonie), London (Wigmore Hall) und Amsterdam (Biennale und Concertgebouw), war das renommierte Ensemble mit dem ihm gewidmeten 3. Streichquartett von Bruno Mantovani in Wien, Luxemburg und Frankfurt zu hören. Zusammen mit Nils Mönkemeyer gastierte es in Hamburg, mit Paul Watkins (Emerson String Quartet) in Köln und mit Daniel Ottensamer im Bonner Beethoven-Haus und in Frankfurt. Die nächsten Konzerte werden das Quartett u.a. in die Carnegie Hall in New York und nach Meran, wieder nach Köln und Frankfurt sowie nach Hamburg in die Elbphilharmonie, nach Amsterdam ins Concertgebouw und in die Londoner Wigmore Hall führen.

Zu den Kammermusikpartnern des Signum Quartetts zählen zudem Jörg Widmann, Elisabeth Leonskaja, Alexander Krichel, Leonard Elschenbroich, Adrian Brendel, Christian Ihle Hadland, Eckart Runge, Nicolas Altstaedt, Mark Simpson, Carolin Widmann sowie der Schauspieler Dominique Horwitz.

Rundfunkanstalten im In- und Ausland übertragen regelmäßig Konzerte des Ensembles. In Zusammenarbeit mit dem Label Capriccio entstand eine Reihe vielbeachteter CDs: Nach den Einspielungen mit Quartetten von Ludwig Thuille und Quartettsätzen erfuhr die CD „No. 3“ (Berg, Bartók, Schnittke) ein überschwängliches Medienecho und wurde mit dem International Classical Music Award ausgezeichnet. Es folgten die ebenfalls sehr erfolgreichen CDs „soundescapes“ (Ravel, Debussy, Adès) und „Alla czeca“ (Suk, Schulhoff, Dvorák). Bei Sony erschien zudem eine Aufnahme mit Ungarischen Tänzen von Brahms in einer Fassung für Streichquintett mit Nils Mönkemeyer. 2018 veröffentlichte das Quartett seine erste Aufnahme in Zusammenarbeit mit Pentatone. Die CD „Aus der Ferne“ ist Quartetten und Liedbearbeitungen von Franz Schubert gewidmet. Beim Label der Printemps des Arts Monte Carlo wird im Oktober 2019 eine Beethoveneinspielung erscheinen. Zu Kevin Volans’ 70. Geburtstag Ende des Jahres ist außerdem eine Veröffentlichung seiner Streichquartette 9, 10 und 12 geplant. Eine weitere Schubert-CD bei Pentatone ist für 2020 geplant.

Musik bedeutet für das Signum Quartett vor allem eins: Kommunikation. Sowohl im Konzert, als auch in Schulen, Workshops und Meisterkursen geht es darum, etwas durch die Musik zu vermitteln. Da heute ein Großteil der alltäglichen Kommunikation in den sozialen Medien stattfindet, hat das Signum Quartett 2015 das einzigartige Projekt #quartweet ins Leben gerufen, um auch hier der musikalischen Kommunikation einen kreativen Raum zu schaffen. Jeder Twitter-Nutzer ist dazu aufgerufen, ein Miniaturquartett von maximal 140 Noten zu komponieren und dem Ensemble zu twittern. Vom musikbegeisterten Grundschüler bis hin zu arrivierten Komponisten wie Bruno Mantovani, Sebastian Currier, Konstantia Gourzi, Caroline Shaw, Julian Grant und Steven Mackey, haben sich weltweit bereits zahlreiche Twitter-User beteiligt. Ihre #quartweets sind nun auch „offline“ in den Konzerten des Signum Quartetts zu hören – und für das Jahr 2020 wird es natürlich #BEEtweets geben!

www.signum-quartett.de