Signum Quartett - Projekte

Beethoven Rocklounge

Klassische und moderne, rockig-rhythmische Werke werden in diesem Programm zusammengeführt, in dem das Signum Quartett in einer Bearbeitung für Streichquartett Stücke spielt, die auf klassischen Konzertbühnen nur selten Raum finden.

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) Adagio und Fuge c-moll K546
System of a Down BYOB
Igor Stravinsky (1882-1971) 3 Pieces for String Quartet (1914/1918)
  1. Danse
Led Zeppelin Heartbreaker
Matthijs van Dijk (*1983) (rage) rage against the
Cream Sunshine of your love
Erwin Schulhoff (1894-1942) Fünf Stücke für Streichquartett
  5. Alla tarantella
Radiohead Paranoid Android
Ludwig van Beethoven (1770-1827) Große Fuge B-Dur op.133
   
  - (ca. 55 min)

Kombiniert mit einem möglichen vorausgehenden "normalen Programm"* kann der Bogen zur Grossen Fuge gespannt werden, die auch im zweiten, unkonventionelleren Teil des Abends wieder aufgenommen wird und dem außergewöhnlichen Programm einen Rahmen gibt.

* Programmbeispiel:  
   
Wolfgang A. Mozart (1756-1791) Streichquartett B-Dur KV 458 „Jagdquartett“
Auswahl an #beetweets Beethoven@mozart.de
  Zum Konzept: signumquartet.com/quartweet/
Jörg Widmann (*1973) 3. Streichquartett „Jagdquartett“(2003)
***  
Ludwig van Beethoven (1770-1827) Streichquartett B-Dur op. 130 mit Großer Fuge

#quartweet

Im Herbst 2015 war das Signum Quartett „Ensemble in Residence“ an der Princeton University. Im Rahmen einer Zusammenarbeit mit den Princeton Symphony Orchestra's Chamber Series hob das Quartett sein auf dem sozialen Netzwerk Twitter basierendes Projekt #quartweet aus der Taufe.

In Anbetracht der Tatsache, dass Kommunikation über das Internet und insbesondere über soziale Netzwerke heute einen integralen Bestandteil des täglichen Lebens bildet, ruft das Signum Quartett unter dem Hashtag #quartweet Komponisten in aller Welt dazu auf, ihnen musikalische Tweets, also Kompositionen mit maximal 140 Noten (entsprechend der maximalen Zeichenanzahl in einem Tweet) oder sogar weniger zu schicken. „In der Kürze liegt die Würze“ könnte das Motto lauten, wobei 140 Noten durchaus einigen Raum für kreative Entfaltung bieten, was schon Komponisten wie Bach, Webern oder Kurtág demonstrierten, die allesamt #quartweets schrieben - ohne es zu wissen, versteht sich.

Ziel ist es, dass möglichst vielfältige Beiträge über den Hashtag eingehen und sich auch unter den Followern ein reger Austausch ergibt. Die originellsten #quartweets, die die Musiker erhalten, sollen wiederum mit der Welt geteilt werden und deshalb nicht nur im Youtube-Channel des Signum Quartetts hörbar sein, sondern auch in ihren Konzerten erklingen.

Schon jetzt haben zahlreiche Komponisten Beiträge angekündigt, darunter Bruno Mantovani, Sebastian Currier, Steve Mackey, Sarah Kirkland Snider und viele mehr. Matthijs van Dijk hat bereit einen ersten #quartweet mit dem Titel “Eine kleine Dubstep” geschrieben.

Unter den Partnern des Projekts finden sich zudem die Musikhochschulen in Cardiff/Prof. Rob Fokkens und München/Prof. Konstantia Gourzi. Hier sind Workshops mit den Kompositionsstudenten geplant, die einen weiteren Bestandteil des Projekts #quartweet bilden sollen.

Weitere Informationen unter signumquartet.com/quartweet/