Szymanowski Quartet - Programme

Programmvorschläge 2020 | 2021

Programm I: »Slawische Seele«  
Stanislaw Moniuszko (1819-1872) Streichquartett Nr. 1 d-moll
Antonín Dvorák (1841-1904) Streichquartett Nr. 10 Es-Dur op.51 “Slawisches Quartett” (1878/79)
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Bedrich Smetana (1824-1884) Streichquarett Nr. 1 e-moll (1876)
  "Aus meinem Leben"

Das Szymanowski Quartet präsentiert eine slawische Mischung aus drei befreundeten großen Komponisten, die im 19. Jahrhundert als die einflussreichsten Köpfe der Musikszene in Polen und der Tschechischen Republik galten. Alle drei waren bekannt für ihre berühmten Opern, jeder von ihnen widmete sich jedoch auch mit Hingabe dem Komponieren und der Aufführung von Kammermusik. Der Anekdote nach fand die private Premiere von Smetanas Streichquartett Nr. 1 1878 mit Antonin Dvorak als Bratschist in Prag statt, während Moniuszkos Oper "Halka" 1866 von Smetana bei seiner ersten Aufführung in Prag dirigiert wurde.

Programm II: »Europe in Hollywood«  
Alexandre Tansman (1897-1986) Streichquartett Nr. 4 (1935)
Arnold Schoenberg (1874-1951) Streichquartett in D-Dur (1897)
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Igor Strawinsky (1882-1971) Concertino für Streichquartett (1920)
Erich Wolfgang Korngold (1897-1957) Streichquartett Nr. 2 (1933)

Angeregt durch ihre jahrelange Konzerttätigkeit in Kalifornien, kombiniert das Szymanowski Quartet in diesem spannenden Programm Werke europäischer Komponisten, aus deren Feder ein großer Teil der Musik des frühen 20. Jahrhunderts in Hollywood stammt. Allesamt zu Lebzeiten Szymanowskis, dem Namenspatron des Szymanowski Quartets, entstanden, werden Streichquartette europäischer Komponisten, deren Leben und Werk in enger Verbindung zur Stadt Los Angeles standen, miteinander kombiniert.

Programme III: »The Number One«  
Franz Schubert (1797-1828) Streichquartett Nr. 1 g-moll D18
Max Bruch (1838-1920) Streichquartett Nr. 1 c-moll op. 9
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Krzysztof Meyer (*1943) Streichquartett Nr. 1 op. 8 (1963)
Ludwig van Beethoven (1770-1827) Streichquartett Nr. 1 F-Dur op.18
  (1798/99)

Dieses Programm verbindet die jeweils ersten Quartette bedeutender Komponisten, die (außer Bruch) ein breites Oeuvre an Streichquartetten hinterlassen haben. Der klassische Schubert, der revolutionäre Beethoven, der hochromantische Bruch und der experimentelle Meyer bilden ein sehr abwechslungsreiches Programm. Außerdem ist es eine Verbeugung vor Beethoven und Bruch, deren Jubiläen 2020 gefeiert werden.

Programm IV:  
Mit Michail Lifits - Klavier  
Franz Schubert (1797-1828) Klaviersonate A-Dur D 664
Franz Schubert (1797-1828) Streichquartett Es-Dur D 87
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Dmitri Schostakowitsch (1906-1975) Klavierquintett g-moll op.57
   
   
   
Programm V:  
Mit Martina Filjak - Klavier  
Ludwig van Beethoven (1770-1827) Klavierquartett Es-Dur WoO 36 Nr. 1
Franz Schubert (1797-1828) Streichquartett Nr. 1 g-Moll D18
Prinz Louis Ferdinand von Preussen (1772-1806) Klavierquintett c-moll op. 1
   
   
   
Programm VI:  
Mit Martina Filjak - Klavier  
Franz Liszt (1811-1886) Präludium und Fuge a-Moll
  (Nach J.S. Bach Bwv 543)
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847) Streichquartett f-moll op.80 (1847)
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Antonín Dvorák (1841-1904) Klavierquintett A-Dur op. 81
   
   
   
Programm VII:  
Mit Martina Filjak - Klavier  
Karol Szymanowski (1882-1937) Streichquartett Nr. 1 C-Dur op.37 (1917)*
*(oder: Karol Szymanowski (1882-1937) Streichquartett Nr. 2 op.56)
Grazyna Bacewicz (1913-1969) Klavierquintett Nr. 1
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Antonín Dvorák (1841-1904) Klavierquintett A-Dur op. 81