Andrea Lieberknecht - Biografie

Andrea Lieberknecht
Flöte
Andrea Lieberknecht war 13 Jahre lang Soloflötistin zunächst im Rundfunkorchester des Bayerischen Rundfunks, dann im Sinfonieorchester des Westdeutschen Rundfunks. Von 1994 bis 1996 war sie zudem Soloflötistin bei den Bayreuther Festspielen. Zeitgleich unterrichtete sie an den Musikhochschulen Köln und Hannover, bevor sie 2002 als Professorin an die Hochschule für Musik und Theater in Hannover berufen wurde. 2011 wechselte sie an die Hochschule für Musik und Theater in München.
Während Ihres Studiums bei Paul Meisen an der Musikhochschule in München gewann sie die internationalen Flötenwettbewerbe „Prager Frühling“ (1991) und Kobe/Japan (1993). Als Mitglied des Arcis Quintetts und im Duo mit ihrem Klavierpartner Jan Philip Schulze erhielt sie Preise beim ARD-Wettbewerb, dem Deutschen Musikwettbewerb, sowie bei den internationalen Kammermusikwettbewerben Colmar, Tokio, Belgrad und Trapani.
Seitdem tritt sie regelmäßig mit Recitals, Solokonzerten und Kammermusik, darunter als Mitglied des Arcis Quintetts, des Ensembles Chabot und des Trio Amédée, sowie mit dem Streichtrio Berlin (ehemals Gaede Trio) und dem Gitarristen Frank Bungarten, auf. Sie war zu Gast bei bedeutenden deutschen Musikfestivals wie den Ansbacher Bachwochen, dem Rheingau Musik Festival, dem Schleswig-Holstein Musik Festival und dem Würzburger Mozartfest und spielt bei den Kammermusikfestivals der Pianisten Lars Vogt („Spannungen: Musik im Kraftwerk Heimbach“) und Leif Uve Andsnes in Risør/Norwegen.
In Deutschland führte Andrea Lieberknecht Flötenkonzerte mit den Rundfunksinfonieorchestern des Saarländischen und Westdeutschen Rundfunks, den Münchner Symphonikern, der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz und anderen auf. Uraufführungen der Doppelkonzerte von Bernd Franke (mit Christian Wetzel, Oboe) und Olav Berg (mit Dag Jensen, Fagott) fanden 2004 mit dem philharmonischen Orchester Darmstadt und 2008 mit der NDR Radiophilharmonie statt. Mit dem Ensemble Sabine Meyer spielte sie Konzerte in Deutschland, beim Luzern Festival, der Schubertiade Schwarzenberg und dem Internationalen Georges Enescu Festival in Bukarest.
Sie machte Aufnahmen bei nahezu allen Rundfunkanstalten Deutschlands. Zahlreiche CD-Einspielungen mit Solo- und Kammermusik und eine internationale Jurytätigkeit runden das Bild ihrer musikalischen Aktivitäten ab.