Andrei Korobeinikov - Biografie

Andrei Korobeinikov

Andrei Korobeinikov
© JeanMarc Gourdon Mirare

Andrei Korobeinikov

Klavier

“Durch die Absage des Kroaten Ivo Pogorelitch hatten wir die Gelegenheit, eines der besten Konzerte des Festivals 2006 zu erleben - den Klavierabend eines jungen [...] Russen namens Andrei Korobeinikov.“

(Le Monde, La Roque d’Anthéron)

Der 1986 geborene Pianist Andrei Korobeinikov konzertierte bereits auf den großen Bühnen der Welt und gewann zahlreiche Preise, darunter Klavierwettbewerbe in Los Angeles, Enschede, Moskau und Sankt Petersburg.

Mit 19 Jahren schloss er sein Studium am Moskauer Konservatorium mit Auszeichnung ab. Daraufhin erhielt er ein Stipendium von G. & J. Simmonds und setzte seine Studien am Royal College of Music in London bei Prof. Vanessa Latarche fort.

Im Jahr 2006 sprang Andrei Korobeinikov für den erkrankten Ivo Pogorelich in Frankreich beim Festival “La Roque d’Anthéron” ein, woraufhin er zur “Folle Journée” in Nantes, Tokio und Rio de Janeiro eingeladen wurde. 2007 beeindruckte er Publikum und Presse in London mit dem zweiten Klavierkonzert von Sergej Rachmaninoff unter der Leitung von Vladimir Ashkenazy. Zahlreiche Konzerteinladungen führten ihn anschließend durch ganz Europa, darunter zum Festival de Radio France nach Montpellier, erneut zum Festival “La Roque d’Anthéron“, ins Auditorium du Louvre nach Paris und in die Londoner Wigmore Hall.

Kammermusikpartner Andrei Korobeinikovs sind Boris Berezovski, Alexander Kniazev, Dmitri Makhtin, Henri Demarquette und Vadim Repin.

2008 spielte Andrei Korobeinikov eine CD mit Werken von Skrjabin für Mirare/Harmonia Mundi ein, die mit dem Diapason d’Or und dem Diapason de la Découverte des Magazins “Monde de la Musique” ausgezeichnet wurde. Mit dem Lahti Symphony Orchestra hat er unter der Leitung von Okko Kamu beide Konzerte von Schostakowitsch aufgenommen. Diese CD ist gerade erschienen.

Andrei Korobeinikov war in den letzten Saisons in Paris mit dem Orchestre National de France und solistisch im Louvre, im Théâtre des Champs-Elysées mit dem Ensemble orchestral de Paris unter Thierry Fischer zu Gast, außerdem in Köln, beim Winter-Festival in Gstaad sowie in Tokio in der Suntory Hall, mit dem Philharmonia Orchestra unter Vladimir Ashkenazy in Paris, mit dem NDR Sinfonieorchester unter Matthias Foremny in Hamburg und dem Budapest Festival Orchestra unter Antoni Wit. Daneben gab er Soloabende in Paris, im Konzerthaus Berlin und in der Tonhalle Zürich. Seine nächsten Engagements führen ihn zum Orchestre de Paris, auf die Ellmau, zum Festival in Echternach, zu den „Weißen Nächten“ nach Sankt Petersburg, zum Konzerthausorchester Berlin (Ivan Fischer), zu den Sankt Petersburger Philharmonikern (Termirkanov), sowie nach Helsingborg und Stuttgart. Die letzten Konzert von Andrei Korobeinikov können auf ARTE und Medici.tv nachgehört werden.

Der vielseitig begabte Andrei Korobeinikov hat siebzehnjährig ein Jurastudium an der Euro¬pean Universitiy Moskau abgeschlossen und komponiert neben seiner regen Konzerttätigkeit.

www.korobeinikov.com