Benedict Kloeckner - Programme

Programmvorschläge 2021 | 2022

Klaviertrio-Programme  
   
Mit Tianwa Yang (Violine) und Nicholas Rimmer (Klavier)  
In Zusammenarbeit mit freitag artists  
   
Robert Schumann (1810-1856) Drei Fantasiestücke für Violoncello und Klavier op. 73
Wolfgang Rihm (*1952) „Grat“ (1972) für Violoncello solo
Robert Schumann (1810-1856) Intermezzo aus Sonate „F-A-E“ (Frei aber einsam) für Violine und Klavier
Wolfgang Rihm (*1952) „Phantom-Studie - Stückphantasie“ (1993-1994/2014) für Violine und Klavier
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Wolfgang Rihm (*1952) „Fremde Szene Nr. III“ für Klaviertrio 1983/1984
Robert Schumann (1810-1856) Klaviertrio Nr. 3 g-Moll op. 110 (1851)

Mit Kirill Troussov (Violine) und Alexandra Troussova (Klavier)


In Erinnerung an einen großen Künstler

Peter I. Tschaikowsky (1840-1893)

Nocturne d-Moll (nach Klavierstück op. 19 Nr. 4)

Pezzo capriccioso op. 62

„Andante cantabile“ aus: Streichquartett D-Dur op. 11 (1871) (Bearb. Wilhelm Fitzhagen)

„Souvenir d'un lieu cher“ op. 42 (für Violine und Klavier)

Valse Scherzo C-Dur op. 34 TH 58 (für Violine und Klavier)

Klaviertrio a-Moll op. 50

„A la mémoire d’un grand artiste“: Ein Programm, das Peter I. Tschaikowsky gewidmet ist, gespielt auf der Stradivari-Violine, auf welcher sein Violinkonzert uraufgeführt wurde.

Weitere Klaviertrio-Pogramme auf Anfrage.

Duo-Programme  
   
Mit Yu Kosuge (Klavier)  
   
Programm I: Zwischen Nostalgie und Revolution  
Robert Schumann (1810–1856) 5 Stücke im Volkston für Violoncello und Klavier op. 102
Bohuslav Martinů (1890–1959) Variationen über ein slowakisches Thema für Violoncello und Klavier, H. 378
Robert Schumann (1810–1856) Fantasiestücke op. 73 für Violoncello und Klavier
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Robert Schumann (1810–1856) Adagio und Allegro op. 70 für Violoncello und Klavier
Dmitrij Schostakowitsch (1906–1975) Sonate für Violoncello und Klavier d-Moll op. 40

Robert Schumanns Werke für Cello und Klavier begleiten und inspirieren mich, seit ich begann Cello zu spielen. Unser Wunsch war es, Werke von Schumann mit solchen Kompositionen aus dem 20. Jahrhundert zu kombinieren, die Schumanns Sinn für Innovation, seine Liebe zur Musik der Vergangenheit (insbesondere zu der Johann Sebastian Bachs) und seine Bemühungen teilen, eine Klarheit im Ausduck, einen „Volksstil“ zu erreichen, der in seiner Zugänglichkeit das Interesse der damaligen Zuhörerschaft weckte.

Poesie, Empfindsamkeit und Ehrlichkeit kennzeichnen Schumanns Musik. Ebenso unbverzichtbar sind diese Elemente auch für Dmitrij Schostakowitsch und Bohuslav Martinů, auch wenn sie hier stark mit den äußerlichen Gegebenheiten kontrastierten - vielleicht gerade um den Abgründen der Welt etwas zutiefst Intimes und Menschliches entgegenzusetzen. Im Geiste der Aussage Leonard Bernsteins „Dies wird unsere Antwort auf Gewalt sein: Musik zu machen, noch intensiver, schöner, hingebungsvoller als je zuvor“, möchten wir der Relevanz dieser Musik gerecht werden.

(Benedict Kloeckner)

Programm II: Liebestraum  
Franz Liszt (1811-1886) „Romance oubliée“ S 527
  „Liebestraum“ S 541 (Bearb. B. Kloeckner)
Frédéric Chopin (1810-1849) Sonate für Cello und Klavier g-Moll op. 65
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Sergej Rachmaninoff (1873-1943) Sonate für Violoncello und Klavier g-Moll op. 19

Dieses Programm setzt sich aus Werken drei der größten romantischen Pianisten und Komponisten zusammen, die zwar alle nicht viel Kammermusik schrieben, aber eine besondere Liebe zum Cello zeigten. Sergej Rachmaninoff schrieb seine Cellosonate nach einer langen privaten und künstlerischen Krise, während der er sich seinen Weg zu seelischer Gesundheit und künstlerischer Kreativität erkämpfen musste. Seine Cellosonate ist deshalb durchaus eine Seelenreise - von Dunkelheit, Kampf und Verzweiflung zu strahlender Freude und Herrlichkeit. Ganz ähnlich gestaltet sich Chopins Cellosonate: Als eines seiner letzten Werke ist sie ein komplexes kammermusikalisches Meisterwerk voller Poesie, Virtuosität und Intensität. Zusammen mit Liszts wunderbar lyrischer Romance oubliée und seinem berühmten Liebestraum ist dieses Programm voll großer emotionaler Tiefe und um mit Frederick Delius zu sprechen ‚ein Ausbruch der Seele’.

(Benedict Kloeckner)


Programm III: Ein tanzendes Wunder - Bach Projekt

Suiten Nr. 1-6 BWV 1007-1012 für Violoncello solo

Johann Sebastian Bachs Sechs Suiten für Violoncello‚ sind die Quintessence von Bachs Musik und Bach selbst ist die Quintessenz aller Musik’, um mit Pablo Casals zu sprechen, der auch derjenige war, der dieses Werk als „eine der großen Errungenschaften der Menschheit“ bezeichnete und es zu seiner heutigen Berühmtheit brachte. Die Suiten wurden durch moderne Hoftänze zur Zeit Bachs angeregt und einige Musikwissenschaftler vermuten, dass sie Teile biblischer Geschichten des Neuen Testaments wiedergeben. Den kompletten Zyklus an einem oder wahlweise zwei Abenden zu spielen, ist ein Abenteuer für den Zuhörer und eine Herausforderung für den Interpreten - und bereichert beide, die sich einer der virtuosesten, gefühlvollsten und genialen Musiken und einem der größten Kunstwerke gegenüber sehen, das je geschaffen wurde.

(Benedict Kloeckner)

Johann Sebastian Bach (1685-1750)

Suite Nr. 1 G-Dur BWV 1007 für Violoncello solo

Suite Nr. 2 d-moll BWV 1008 für Violoncello solo

Suite Nr. 3 C-Dur BWV 1009 für Violoncello solo

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Suite Nr. 4 Es-Dur BWV 1010 für Violoncello solo

Suite Nr. 5 c-moll BWV 1011 für Violoncello solo

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Suite Nr. 6 D-Dur BWV 1012 für Violoncello

Programm IV: Von Bach inspiriert  
Johann Sebastian Bach (1685-1750) Sonate g-Moll BWV 1029 für Violoncello
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847) Sonate für Violoncello und Klavier
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Ludwig van Beethoven (1770-1827) Sonate A-Dur op. 69 für Violoncello und Klavier

Johann Sebastian Bach war eine Quelle der Inspiration für viele Komponisten. In diesem Programm wird seinen Spuren in zwei der schönsten Sonaten des Repertoires für Cello nachgegangen. Berühmt als großer Verfechter von Bachs Musik, berührt Mendelssohn in seiner dynamischen, virtuosen Cellosonate besonders mit dem langsamen dritten Satz, ein langsamer Choral im Stile Bachs, der Teile von dessen chromatischer Fantasie und Fuge zitiert. Es ist nicht bekannt, wie vertraut Beethoven mit Bachs Werk war. Nichtsdestotrotz zitiert er in seiner großartigen Cellosonate „Es ist vollbracht“ aus Bachs Johannes Passion. Durch ihren kompositorischen Schöpfergeist und die perfekte Ausgewogenheit der Instrumente wurde seine Cellosonate später selbst zur Inspiration für viele Komponisten.

(Benedict Kloeckner)


Programm V: Alle Werke Beethovens für Violoncello und Klavier (in zwei Teilen)

Teil 1

Ludwig van Beethoven (1770-1827)

Zwölf Variationen über ein Thema aus Händels „Judas Maccabäus“ G-Dur WoO 45

Sonate für Violoncello und Klavier Nr. 1 F-Dur op. 5 Nr. 1

Zwölf Variationen über Mozarts „Ein Mädchen oder Weibchen“ op. 66 in F-Dur

Sonate für Violoncello und Klavier Nr. 3 A-Dur op. 69

Teil 2

Ludwig van Beethoven (1770-1827)

7 Variationen über „Bei Männern, welche Liebe fühlen“ aus Mozarts „Zauberflöte“ Es-Dur WoO 46

Sonate für Violoncello und Klavier Nr. 2 g-Moll op. 5 Nr. 2

Sonate für Violoncello und Klavier C-Dur op. 102 Nr. 1

Sonate für Violoncello und Klavier D-Dur op. 102 Nr. 2

Klarinettentrio-Programm  
   
Mit Jonathan Aner (Klavier) und Shirley Brill (Klarinette)  
   
Carl Frühling (1868-1937) Klarinettentrio a-Moll op. 40
Gabriel Fauré (1845-1924) Trio d-Moll op. 120 (Urfassung für Klarinette, Violoncello und Klavier)
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Johannes Brahms (1833-1897) Klarinettentrio a-Moll op. 114 (1891)

Ein sehr romantisches Programm, das bekannte Meisterwerke Johannes Brahms’ und Gabriel Faurés’ mit dem wunderschönen, erst kürzlich wiederentdeckten Klarinettentrio von Carl Frühling verbindet.

Programme anlässlich Wolfgang Rihms 70. Geburtstag 2022  
   
Violoncello solo  
   
Johann Sebastian Bach (1685-1750) Suite Nr. 6 D-Dur BWV 1012
Wolfgang Rihm (*1952) „Über die Linie“
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Zoltan Kodály (1882-1967) Sonate op. 8
   
   
Mit José Gallardo (Klavier)  
   
"Von weit"  
Johannes Brahms (1833-1897) Sonate für Violoncello und Klavier Nr. 2 F-Dur op. 99
Wolfgang Rihm (*1952) „Von weit“ für Violoncello und Klavier
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Hans Werner Henze (1926-2012) Serenade für Violoncello solo
Franz Schubert (1797-1828) Arpeggione-Sonte a-Moll D 821 (1824)