Ma'alot Quintett - Biografie

Ma'alot Quintett

Ma'alot Quintett © Irène Zandel

Ma'alot Quintett

Stephanie Winker – Flöte (Prof. Musikhochschule Frankfurt)

Christian Wetzel - Oboe (Prof. Musikhochschule Köln)

Ulf-Guido Schäfer - Klarinette (NDR Radiophilharmonie, Hannover)

Sibylle Mahni - Horn (Prof. Musikhochschule Würzburg)

Volker Tessmann - Fagott (Prof. Musikhochschule Hanns Eisler Berlin)

Das Ma'alot Quintett gehört seit seiner Gründung im Jahre 1986 zu den weltweit führenden Kammermusik-ensembles.

Vier erste Preise bei großen internationalen Kammermusik-Wettbewerben ebneten dem Bläserquintett den Weg zu bedeutenden Musikfestspielen, zu Produktionen an Deutschlands Rundfunkanstalten sowie zu einer viel beachteten regen Konzerttätigkeit im In- und Ausland. Herausragender Erfolg war 1989 der erste Preis beim internationalen Wettbewerb der ARD in München.

Ausgedehnte Konzert-Tourneen führten das Ensemble durch die ganze Welt, so unter anderem nach Südkorea, mehrmals in die USA, sowie zum 25-jährigen Bühnenjubiläum in der Saison 2011 sowohl nach Südamerika als auch durch ganz Südost-Asien.

Das Repertoire des Ensembles umfasst die gesamte Bläserquintett-Literatur von der Klassik bis zur Avantgarde. Einzigartig sind die von Ulf-Guido Schäfer, dem Klarinettisten des Ensembles, dem Quintett "auf den Leib" geschriebenen Bearbeitungen, die fast komplett auf CD zu hören sind.

Aus der langjährigen fruchtbaren Zusammenarbeit mit dem CD-Label "Dabringhaus & Grimm" (MDG) resultiert eine Reihe preisgekrönter CD-Produktionen, darunter unter anderem in den Jahren 2006 und 2010 die begehrten Klassik-Echos für Einspielungen mit Werken Dvoraks und Rossinis. Zuletzt erschien 2017 zusammen mit dem Pianisten Markus Becker eine Aufnahme mit Werken von George Onslow.

Alle Mitglieder des Ensembles spielen an Solo-Positionen in bedeutenden deutschen Orchestern oder lehren erfolgreich als Professoren an Musikhochschulen.

Ein besonderes Anliegen ist dem Ensemble die Realisierung innovativer, auch experimenteller Konzertideen, sowie die Zusammenarbeit mit Komponisten, um auch in der "Neuen Musik" eine Erweiterung des Kammermusik- Repertoires zu fördern. Enge künstlerische Bindungen entstanden zum Beispiel im Laufe der Jahre mit dem Komponisten Detlev Glanert, dem Schauspieler Dominique Horwitz, dem Sänger Christoph Prégardien oder dem Pianisten Markus Becker, um nur einige zu nennen.

2011 gründete das Ma’alot Quintett sein eigenes Bläser-Kammermusik-Festival, das seitdem regelmäßig stattfindet. Dort präsentiert das Ensemble zusammen mit namhaften Kammermusikpartnern, Komponisten und Solisten aus aller Welt in einer Woche mehrere komplexe und kreative Konzertprogramme. Auch durch eine enge Medienpartnerschaft mit dem Deutschlandfunk (DLF) und die Unterstützung von Institutionen, wie der Kunststiftung NRW, errang das Ma’alot-Festival einen festen Platz in der Welt der Kammermusik.

„Ma’alot“ stammt aus dem Hebräischen und versinnbildlicht den „Weg zu Harmonie und Einklang“.

www.maalot-quintett.de

www.westfalenclassics.de