Cédric Pescia - Pressestimmen

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  • Tagesspiegel - Brandenburgische Sommerkonzerte

  • „Fast könnte man meinen, die Naturschönheit, die sich erst auf den zweiten, intensiveren Blick erschließt, hätte einen direkten Einfluss auf Pescias Beethovensonaten genommen. Denn der Pianist kultiviert jene Aura der Sensibilität, die im Zeitalter vollgriffig-virtuoser Wettbewerbsideale einen schweren Stand hat.“ (16.08.16)

  • Badische Zeitung - Kunst der Fuge

  • „Pescia nimmt sich alle genau geplanten Freiheiten; dass er das Thema in seinen immer wieder überraschenden Veränderungen beidhändig betont, ist interpretatorischer state of the art. Was sein Spiel darüber hinaus so hörenswert und lebendig macht, sind die Nuancen seines Anschlags, und die wiederum werden zu Varianten klar verständlicher Dynamik. Pescia wagt kühne Wechsel, etwa subito Piano, dann wieder fast aggressiv-markante Forte bis Fortissimi und beinahe hetzende Punktierungen (Zur Erinnerung: Contrapunctus IX, XII, II und VII), und jedes Mal bleibt die Struktur der Komposition klar hörbar. Und noch etwas: Er wagt Ritardandi, spielt sie zwar nicht aus, sondern es langt ihm, sie anzudeuten, aber das doch so klar, dass für Augenblicke eine tief anrührende Stimmung erklingt.“ (Nikolaus Cybinski, 13.01.17)

  • Nürnberger Zeitung

  • „Cédric Pescia [...] hat den nötigen Sturm und Drang nach vorne, erklimmt die schroffen, stark zerklüfteten Klavierlandschaften [drei letzte Sonaten Beethovens] mit bewundernswertem Sinn für Form und Struktur. Der 1976 in Lausanne geborene Pianist hält dabei bravourös die Spannung und verliert sich nie: nicht an die Momente der Raserei, die höchste Virtuosität erfordern, nicht an die Ruhe dazwischen, die beseligenden Stellen der langsamen Teile. [...] Großer Beifall.“ Wolf Ebersberger, 28.10.15)

  • Nürnberger Nachrichten

  • „Man staunt gemeinsam und schweigt vor einer gerade noch miteinander verbindlich geteilten und doch bereits historisch gewordenen Ideenwelt [drei letzte Sonaten Beethovens], [...] die der renommierte Solist mit entschlossener Sinnfälligkeit abrollen lässt. [...] Da wird das große Fugenfinale [von op. 110] zelebriert als Gotteserfahrung, die der auf mächtige Reizzustände gepolte Klangfarbenmagier am Steinway erstrahlen lässt wie die Sonne. [...] Überwältigend: Dankbarer Applaus für spannende Interpretationskunst, der so andächtig gelauscht wurde wie es selten zu erleben ist.“ (Anja Barckhausen, 28.10.15)

  • Fono Forum - CD Schumann

  • „Pescias klangliche Variabilität wird wohl den frischen Frühwerken wie auch den bisweilen recht sperrigen späten Stücken gerecht. Hervorragend mit viel tänzerischem Schwung und federnder Rhythmik meistert er die ‚Noveletten’, mit jugendlich-frischer Energie stürmt er durch den ‚Carnaval’ und legt in den ‚Gesängen der Frühe’ schonungslos auch seelische Abgründe offen, die viele seiner Kollegen glätten. Der Höhepunkt des Album sind jedoch die ‚Klavierstücke in Fughettenform’, in denen seine intensive Beschäftigung mit Bach’schem Kontrapunkt Früchte trägt. Souverän arbeitet Pescia hier die Strukturen heraus und bringt die Stücke rhythmisch durchpulst zum Klingen.“ (Mario Felix Vogt, 07/15)

  • Fono Forum

  • „Ein umwerfender Pianist mit verblüffender Bandbreite.“ (Mario Felix Vogt, 07/15)

  • Fono Forum - CD Cage Sonatas and Interludes

  • „Das Ergebnis ist beeindruckend. Mit viel klanglicher Phantasie führt er den Hörer durch einen farbenprächtigen Kosmos der Töne, dabei beeindruckt immer wieder seine sichere Intuition für die wechselnden Charaktere. Gelegentlich glaubt man karibische Steeldrums zu hören, ein andermal eine afrikanische Marimba oder einen buddhistischen Tempelgong.“ (Mario Felix Vogt, 07/15)

  • Fono Forum - CD Kunst der Fuge

  • „Hier gelang eine Referenzaufnahme, die

  • ORF – CD Kunst der Fuge

  • „Eine solide, relevante und sehr ansprechende neue Einspielung am goldenen Mittelweg zwischen historisch informiert und heutig interpretiert.“ (Mirjam Jessa, 10.02.14)

  • HR 2 CD-Tipp - CD Kunst der Fuge

  • „Pescias Kunst der Fuge ruht in sich und sie schafft es, wie Johann Sebastian Bach seinerzeit, den Bogen zu spannen zwischen dem Erbe des Barock und der Stilwende zur galanten Musik. Da vergisst man sogar Glenn Gould’, urteilte die Presse vor 10 Jahren, als Cédric Pescia sein CD-Debüt mit den Goldberg-Variationen herausbrachte. Dieses neue Bach-Album dürfte auch diesmal wieder Gould-Fetischisten begeistern – und nicht nur die!“ (Adelheid Kleine, 07.02.14)

  • Piano News - CD Kunst der Fuge

  • „Pescia nimmt die meisten Tempi nicht überhitzt, sondern lässt sich Zeit, dabei hört der Pianist sich selbst anscheinend genauestens zu, wodurch ein extrem transparentes Stimmbild entsteht - sicherlich eine der größten Herausforderungen in diesem Werk. Er nutzt geschickt das linke Pedal, um einige der Contrapuncti mit einer neuen Klangfarbe zu versehen; überhaupt geht es mit den dynamischen Möglichkeiten des modernen Flügels vorsichtig um. Ja, er nutzt kleinste dynamische Feinheiten und Rubati, übertreibt aber niemals und findet so zu einem wunderbar natürlichen Fluss der Fugen. [...] Insgesamt ist die Interpretation von Pescia agogisch spannungsgeladen gehalten und klanglich in jeder Hinsicht ein Genuss.“ (Carsten Dürer, 2/14)

  • Ensemble - CD Messiaen Kammermusik

  • „Die hier vereinten renommierten Instrumentalisten verstehen es meisterhaft, in nuanciert berückendem Spiel Messiaens hörbar gemachte Farben und Stimmenerlebnisse, Hoffnungs-, Beschwörungs- und Anbetungsrituale so darzustellen, dass Spirituelles und Transzendentes als Berührung spürbar werden - großartig!“ (Diether Steppuhn, 1/13)

  • Die Zeit - „Auf ein neues Talent aufmerksam machen“ CD Schumann

  • „Der 35-jährige Schweizer ist zu unprätentiös für die Glamourliga. Genau darum kommt uns Schumann bei ihm besonders nahe.“ (Volker Hagedorn, 15.08.11)

  • Pizzicato - CD Schumann Vol.5 (Supersonic Award)

  • „Bereits nach den ersten Minuten des einleitenden ‘Carnaval’ ist man sicher, einen Ausnahmeinterpreten in Sachen Schumann zu hören. Ich kenne nur ganz wenige Pianisten, die es fertig bringen, Schumanns depressiv-psychotische Züge so überzeugend in die Interpretation mit einfließen zu lassen. Pescia zögert nicht, die Musik bis an Abgründe zu führen, sie aufzuspalten und auseinanderbrechen zu lassen. Während viele Pianisten Schumann mit Schubert gleichstellen und seine Musik ähnlich melodiös behandeln, zeigt uns Pescia die Schatten und Brüche, das Nachdenkliche und Moderne in Schumanns Kompositionen. Dort, wo andere Pianisten sich scheuen, genau da geht Cédric Pescia einen oder sogar mehrere Schritte weiter. Behutsam und mit sehr viel interpretatorischem Ernst versucht der Pianist, die Seele Schumanns zu ergründen. Und ich muss zugeben, das gelingt ihm weitaus überzeugender als vielen seiner renommierten Kollegen.“

  • Diapason - CD Schumann Vol.5

  • « Pescia a compris que le vrai fil conducteur entre des sentiments, des ambiances, des éclairages si variés st l’omniprésence des rythmes de danse, qu’il appuie ou allège à volonté, avec une inspiration en perpétuel mouvement. Un grand bravo. […] Pescia n’a pas son pareil pour animer les pages fuyantes aux doigts comme à l’esprit, telles les Albumblätter op.124 ou les Pièces en forme de fuguettes, qui prennent sous son autorité une vraie dimension. »

  • Fono Forum - CD Schumann Vol.2

  • „Dem Schweizer sind in dieser Koproduktion mit dem Deutschlandradio Kultur Darstellungen von eindrucksvoller Sorgfalt und Geschlossenheit gelungen. Er spielt mit rundem Ton, lässt den Klang nie unkontrolliert ausufern, schlägt mit seinen Tempi nie über die Stränge und gestaltet mit unaufdringlicher, aber stetiger Entschiedenheit. Pescias Spiel erweckt zu keinem Augenblick den Eindruck, Finger und Musik seien gedankenlos ‚laufen gelassen’ - im Gegenteil: Wie er - nur ein Beispiel! - im Mittelsatz de ‚Pantalon et Colombine’ aus dem ‚Carnaval’ mit der bekannt heiklen Stelle der Sextenpassage fertig wird, ohne dass auch nur für einen Augenblick der Eindruck des Unorganischen, Bemühten entsteht, ist schon aller Hochachtung wert.“ (Ingo Harden, 08/11)

  • Miami Herald - Miami International Piano Festival

  • “Pescia is a thinking man’s pianist. His rock-solid technique is wedded to an intellectual approach that often yields unconventional, fascinating perspectives on familiar repertoire. […] Pescia attacked the score [of Le Courlis Cendré] with gusto, dispatching Messiaen’s hand crossings at top speed. Contrasting hues and subtle dynamics illuminated the modernist impressionist haze of this nature portrait. […] As with Peter Serkin, Pescia’s Beethoven is a thoroughly contemporary interpretation that remains true to the austere and dissonant sound world of Beethoven’s late works. Pescia emphasized the wildness of the Allegro molto - hardly a scherzo in its unbridled fury - the pauses suggesting terror. The fugue in the final movement was unhurried, the music imbued with noble authority. Pescia’s performance spanned the emotional spectrum from serene to demonic. […] [In Schumann’s Davidsbündlertänze] Pescia was on a wild ride. Extreme speeds, strong contrasts and emotional turmoil boiled beneath the surface dance rhythms. For all the power and rhythmic bite of his performance, Pescia’s soft playing and moments of repose proved most memorable. He vividly conveyed both Schumann’s erratic personality and sense of romance.”

  • Kronenzeitung - Eggenberger Schlosskonzerte Graz (ORF)

  • „Grandios gelang die letzte Schubert-Sonate D 960: Wie um die zarte Atmosphäre dieser innigen Romantik nicht zu verletzen, setzte Pescia das Molto moderato beinahe kontrastlos in Szene. Unsentimentale Klarheit prägte die grüblerischen Akkorde des Andante sostenuto, und selbst die quirligen Girlanden der Sätze drei und vier schienen - gerade in der mechanischen Vollendung seines Spiels - seltsam introvertiert.“

  • Piano News - CD Beethoven op.109, 110, 11

  • „Pescia verfügt über ein untrügliches Gespür für die Tempi, die Klanggestaltung, die Farbgebung - ohne dabei den Vorwärtsdrang und die Struktur zu verlieren.“

  • Piano News - Young Euro Classics Berlin

  • „Cédric Pescia interpretierte die Fantasie Nr.6 C-Dur Wq 59 von C. P. E. Bach mit so viel Verve und den wichtigen Affekten, dass man erstaunt war und auch die Auszüge aus György Kurtágs ‚Játékok’(Spiele) vermochte er mit dem richtigen Zugriff für den klanglichen Facettenreichtum und die Farben zu spielen. Schumanns ‚Davidsbündlertänze’ wurden dramatisch und hochsensibel von ihm gedeutet. Man spürte, dass Pescia es gewohnt ist, Wagnisse einzugehen, Extreme seines Spiels zu beleuchten.“

  • Tagesspiegel - Young Euro Classic Konzerthaus Berlin

  • „...mit Bachs Goldberg-Variationen, die Cédric Pescia anschließend auch auf seiner Debüt-CD einspielte, die zu den schönsten Aufnahmen des Werks gehört. Dass der Wahlberliner und Ex-Student der Universität der Künste tatsächlich etwas Eigenes zu sagen hat, zeigt auch seine neue Aufnahme bei dem kleinen Schweizer Label Claves. Bei Beethovens letzten drei Klaviersonaten versucht er gar nicht erst, die großen Klaviertitanen zu imitieren, sondern spielt die Stücke unverkrampft, so wie er sie eben versteht: lyrisch, mit singendem Ton und weichen Farben.“ (Jörg Königsdorf, 16.08.09)

  • International Record Review - CD Beethoven

  • „In der Tat erinnert Pescia am meisten an Pollini. Beide spielen ohne jegliche Übertreibung, zeugen von einem Bewußtsein zur großen Linie und entwerfen eine intensive emotionale Resonanz auf den musikalischen Kontext ohne jemals zu übertreiben.“

  • Ensemble - CD Busoni, Enescu mit Nurit Stark

  • „Eine faszinierende Einspielung, interpretatorisch und seitens des Repertoires. Die muss man kaufen!“ (Carsten Dürer, 02/09)

  • Fono Forum - CD Les Folies Françaises

  • „Gerade bei Couperin hält Pescias durchaus geschliffenes Spiel dem eigenen Anspruch stand. Auch bei Debussy begegnen wir einem hohen Maß an Klangkultur; wunderbar nuanciert folgt er den weiten Horizonten der ‚Bruyères’.“ (n.b., 10/08)

  • Piano News - CD Les Folies Françaises

  • „Pescia […] besticht durch eine Anschlagsnuancierung, die famos ist. Minutiös leuchtet er mit Rubati, mit dem genau richtigen Zugriff auf Verzierungen bei Couperin die Besonderheiten aus. Cédric Pescia phrasiert und akzentuiert so, dass Klangfarben blumiger Art bei Debussy, von Leichtigkeit durchwirkt und zirpend bei Messiaen und majestätisch bei Couperin entstehen. Dabei hält er eine unglaubliche Transparenz aufrecht […]. Auf diesen Cédric Pescia muss man aufpassen, hier entwickelt sich ein grandioser Pianist.“

  • Klassik.com - CD Les Folies Françaises

  • „Fünf weitere Charakterstücke aus dem 25. Ordre festigen den Eindruck vom großartigen Spiel Pescias, das absolut klar und lichthaltig die gestenreiche Musik Couperins vergegenwärtigen kann. […] Die Musik gewinnt bei Pescia eine Plastizität, wie man sie sich für die komponierten Farbtafeln nur irgend wünschen kann. […] Und wenn es den Rest der CD nicht doch zu sehr abwerten würde, hier von einem krönenden Abschluss zu sprechen, so ist es doch der glänzende Schlussstein, der abrundet und hält.“ (Tobias Roth, 06.05.08, magazin.klassik.com/reviews/reviews.cfm)

  • Tagesspiegel - CD- Bach

  • „30 Variationen gute Laune: Mit unbezähmbarer Spiellust stürmt der junge Schweizer durch Bachs Zyklus. Da vergisst man sogar Glenn Gould.“ (Jörg Königsdorf, 11.11.04)

  • Gramophone - CD Bach

  • “In some ways he appears to shadow Glenn Gould’s outstanding 1959 Salzburg Festival performance.”

  • Piano News - CD Schumann

  • „Pescia bleibt bei aller Leidenschaftlichkeit transparent in seinem Spiel, besticht mit rauschender Technik und brillanter Tongestaltung […]. Pescia ist faszinierend eindeutig und unnachgiebig in seiner Darstellung, ein wunderbarer junger Pianist.“

  • International record review - CD Bach

  • „[…] pianist blessed with genuine musicality, rock-solid technique and beautiful tone (abetted by Claves's excellent engineering) […] impressive début.”

  • International piano - CD Schumann

  • „Having been impressed by Cédric Pescia's 2004 debut release of Bach's Goldberg Variations, I was fascinated to see what he would make of the arch-Romantic Schumann… I was lost in admiration at playing of such imperious command and natural feeling for Schumann's elusive idiom. The little chromatically rippling asides that litter his music are sensitively handled, and whenever Schumann turns introspective Pescia is totally in his element. Unlike Kinderszenen, op. 68 really is «for the young», and I doubt whether its special atmosphere has ever been so successfully captured on disc as here. Highly recommended.”

  • Classica Repertoire - CD Schumann

  • „Er bietet uns eine vornehmlich mitreißende und fieberhafte, höchst virtuose Lesart (Davidsbündlertänze) in einem berauschenden Strudel, der dem Titel des Werks mehr als gerechet wird, und es gelingt ihm auf bewundernswerte Weise, dem feinen Gesang und der Träumerei trotz der sehr beschwingten Tempi Raum zu lassen… Mit leiser Stimme, beinahe zögerlich voranschreitend, gelingt es Pescia, den Zuhörer zu ergreifen, indem er diesen der Stille, der Nacht und dem Wahnsinn entrissenen Musikfetzen einen Sinn verleiht (Geister-Variationen). Ein Hoch auf Claves für die Offenbarung eines solch bemerkenswerten Pianisten und Schumannschen Meisters!“

  • Süddeutsche Zeitung - CD Bach

  • „Denn der Impetus, mit dem Pescia das Werk angeht, elektrisiert nicht nur die einzelnen Variationen, sondern spannt das Werk zugleich unter einen großen Bogen: Nach jeder Etappe bleibt ein Energieüberschuss übrig, er die Kettenreaktion fortsetzt - solange, bis das Endprodukt einer gelösten, in sich ruhenden Zufriedenheit erreicht ist.“ (Klaus Mohr, 01.12.04)

  • International piano magazine - CD Bach

  • „Pescia's reading is very much that of a young man sharing the excitement of discovery and fresh insight, and I thoroughly enjoyed his performance. He plays with imagination, a crucial quality in any Bach player and is sensitive to the work's humanity.”