Pressestimmen

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  • Orpheus - Schwetzinger Festspiele

  • „Der minimalistische Ansatz [der halb-szenischen Inszenierung aller drei Monteverdi-Opern] passt zu La Venexiana, da sich das Ensemble selbst ganz bewusst zurücknimmt. Die Mailänder Tonkünstler haben sich ganz dem Ansatz Monteverdis verschrieben, wonach die Musik dem (gesungenen) Wort zu dienen hat. [...] Das exzellent aufeinander abgestimmte Ensemble musizierte wie eh und je auf allerhöchstem Niveau.“ (Thomas Schmoll, Juli-August 2017)

  • www.bachtrack.com - „Poppea“ bei den Schwetzinger Festspielen

  • „Die Darsteller geben neben durchweg famosem Gesang auch ausgesprochene Spielfreude in die Aufführung ein. [...] Als Poppea geizt Emanuela Galli nicht nur im Spiel mit erotischen Reizen, auch vokal lässt sie an den berechnenden Verführungskünsten ihrer Figur keinen Zweifel. Ihr Sopran ist makellos geführt und in allen Lagen sicher und klar. Giuseppina Bridelli vermag den Rollencharakter Nerones absolut überzeugend und ohne aufgesetztes Pathos zu vermitteln. Sie setzt auch stimmlich die größten Glanzpunkte an diesem Abend, singt mal leidenschaftlich, dann herrisch und auch weich, je nach der Situation ihrer Figur. [...]Das gegenüber Orfeo ohne Bläser kleiner besetzte Orchester von La Venexiana spielt unter der Leitung von Davide Pozzi wieder sehr differenziert und klangschön. Bestechend sind der Klangfarbenreichtum und die dynamische Nuancierung. So wird Monteverdis Musik hier in einer Klanggestalt geboten, die fern jedes akademischen Historismus ihre Vitalität, melodiöse Schönheit und nicht zuletzt ihre dramatische Kraft auf das Schönste erleben lässt.“ (Christoph Wurzel, 10.05.17)

  • www.bachtrack.com - „Orfeo“ bei den Schwetzinger Festspielen

  • „Die Hauptrolle spielt an diesem Abend die Musik, die ja selbst im Prolog als allegorische Figur auftritt. Die Sopranistin Emanuela Galli singt diese Rolle, wie auch die der Euridice, mit starkem Ausdruck und subtiler Klangfärbung. Unter der Leitung von Davide Pozzi spielt das hochgradig differenziert und nuanciert in der Tongebung. Dabei kommen die einzelnen Instrumente, die Monteverdi jeweils zur Charakterisierung der Situation einsetzt, wunderbar zur Geltung. [...] Auf den Höhepunkt kommt derart musikdramatisches Spiel in der Arie des Orfeo, wenn Caronte den Fährmann zur Unterwelt, anfleht, ihm den Zugang dorthin zu erlauben und die sechs Strophen dieser Arie entsprechend zum Text von unterschiedlichen Instrumenten begleitet werden. Die Musiker von La Venexiana gestalten diese Passagen zu eigenen klingenden Dramen: die Erinnerung an Euridices Anmut durch die Geigen, die Trauer über ihren Tod wieder durch die strenge Orgel, und wenn Orfeo von sich selbst spricht durch Arpeggien der Harfe und Kantilenen der Geige. Und dieses Aufführungsprinzip zeichnet die gesamte Aufführung aus, das subtil artikulierte Spiel der Instrumentalisten und die überaus sensible Leitung, die zu größtmöglicher Transparenz führt. [...] Gerade in dieser feinen Differenzierung dürfte La Venexiana für die Musik Monteverdis wohl konkurrenzlos sein. Gesungen wird durchwegs exzellent.“ (Christoph Wurzel, 06.05.17)

  • Der neue Merker - CD Cavalli

  • „Das Ensemble La Venexiana unter der für Spannung und Abwechslung sorgenden musikalischen Leitung von Claudio Cavina ist den beiden hervorragenden, in Läufen und Koloratur versierten Solisten Giulia Semenzato (Sopran) und Raffaele Pe (Alto) kundiger, spielfreudiger und leidenschaftlicher Partner. Wie das damals so war, reizten das Publikum vor allem hohe Stimmen, die alle Nuancen an Sinnlichkeit und Verführung sowie Gefühlsregungen zwischen Himmelhoch-Jauchzen und zu Tode betrübt ausdrücken konnten. Nach Hören des vorliegendem Albums wird einmal mehr verständlich, warum die Oper des 17. Jahrhunderts auf Basis der kompositorischen Qualität und mit tollen Sangesleistungen noch immer voll überzeugen kann.“ (Ingobert Waltenberger, 9/16)

  • Orpheus - CD Cavalli Duette

  • „Wie schon bei ‚Artemisia’ zeichnet für ‚Sospiri d’amore das italienische Ensemble La Venexiana unter Claudio Cavina künstlerisch verantwortlich. Ganz im Geiste der frühen Barockoper verzichtet der Mailänder einmal mehr auf allen interpretatorischen Schnickschnack. Er hat sein Ensemble auf wenige Streicher und kleinen Basso Continuo reduziert, was der Musik nur guttut. Die Sopranistin Giulia Semenzato und der Altist Raffaele Pe – wieder Entdeckungen Cavinas – bilden ein fein abgestimmtes Paar. Sie singen ihre Solostücke wunderbar. Doch erst die Duette sind es, die der CD das Prädikat herausragend verleihen. Unbedingte Kaufempfehlung und die Bitte an Glossa: mehr davon!“ (Thomas Schmoll, September/Oktober 2016)

  • Rondo - CD Cavalli Duette

  • „Mit Giulia Semenzato (Sopran) und Raffaele Pe (Alt) hat Cavina zwei vokale Protagonisten verpflichtet, die mit einem breiten Ausdrucksspektrum auf der Basis eines je ganz individuell reizvollen, gut durchgebildeten Stimmmaterials monodisch zu bezaubern vermögen. [...] Raffaele Pe fasziniert durch die Leichtigkeit seines Ansatzes und durch die Beweglichkeit, mit der er durch die durchaus verzweigten Kantilenen steuert.“ (Michael Wersin, 4.6.16)

  • Sankt Galler Tagblatt

  • „Die sieben Vokalisten, die Countertenor Cavina für dieses groß besetzte Programm nach St. Gallen mitgebracht hat, ergehen sich nicht in still andächtigem Säuseln. Die Heilige Nacht ist in den Symphoniae Sacrae der Gabrielis Anlass zu expressiver Textgestaltung, zu fokussiertem, strahlenden Sound, vibratofrei und gut ausbalanciert. So muss man sich die Engel auf freiem Feld denken, und ihr Erzengel ist Alessandro Carmignani mit seinem durchschlagenden Sopran. [...] Dazu gesellen sich erfahrene, souveräne Instrumentalisten mit Zinken, Violinen, Posaunen, Theorben; sie steigern die Klangfülle in den Kadenzen, erfrischen mit kühnen Harmonien und vermitteln auch ohne die Sänger eindrücklich, was Erbauung in San Marco hieß.“ (Bettina Kugler, 29.6.15, www.tagblatt.ch/aktuell/kultur/ostschweiz_kultur/Hirten-eilt-nach-San-Marco;art482582,4274581)

  • Kleine Zeitung - Styriarte Graz

  • „Wenn im Orpheum das Publikum mit den Fingern schnippt, der Kontrabassist die jazzige Linie des ‚Walking Bass’ vorgibt, wähnt man sich nicht unbedingt in einem Konzert des Festivals Styriarte. An diesem sonst „rockigen“ Ort bestach Montagabend La Venexiana, eines der versiertesten italienischen Madrigalensembles, mit brillantem Spielwitz, alle Raffinessen früher Madrigalkunst Monteverdis und seiner Weggefährten auskostend. Das Ensemble, bekannt durch seine fabelhaft komödiantischen Darstellungen, verführte mit betörender Gesangskunst.“ (Brigitte Ulbrich, 2.7.15, www.kleinezeitung.at/s/kultur/4767470/Styriarte-Konzert_Wollust-Witz-und-Wehmut-mit-La-Venexiana)

  • Online Musik Magazin (www.omm.de) – L’Orfeo bei Klangvokal Dortmund

  • „Das barockerprobte Ensemble La Venexiana präsentiert sich unter der Leitung von Claudio Cavina als perfekter Klangkörper und lässt diese Auftaktveranstaltung musikalisch direkt zum ersten Höhepunkt des Festivals werden.“ (Thomas Molke, 24.5.14)

  • Schaffhauser Nachrichten – Bachfest

  • „Als ‘Zückerchen’ wurde neben Bachs Hochzeitskantaten die festliche Orchestersuite Nr.4 mit erfrischender Leichtigkeit, musikantischem Drive und hoher Präzision dargeboten. Sowohl hier als auch im Verlauf des weiteren Programms zeigten sich die motivierten, jugendlichen Ensemblemitglieder mit ihrem historischen Instrumentarium als hervorragende Könner ihres Fachs. Auch die schwierig zu blasenden, barocken ventillosen Trompeten und Hörner glänzten durch makellose Tongebung. Mit Francesca Boncompagnis, Raffaele Pe, Alessio Tosi und Tomas Kral stand dem Dirigenten ein wunderbar klanglich ausgewogenes Solistenquartett zur Verfügung.“ (Gisela Zweifel-Fehlmann, 31.4.14)

  • www.klassik.com - CD Artemisia

  • „Claudio Monteverdis ursprünglich auf sein 'Lamento della Ninfa' bezügliche Vortragsanweisung, derzufolge bestimmte Partien nicht der ‚Hand des Dirigenten‘, sondern der ‚Stimmung des Gemüts‘ (affetto del animo) folgen sollen, hat sich La Venexiana zu Herzen genommen: Leitend für ihre Darbietung ist nicht das Abzählen von Taktzeiten, sondern stets der emotionale Gehalt. Das heißt andererseits nicht, dass es der Einspielung an musikalischer Präzision mangelte – das Gegenteil ist der Fall: Durchweg flüssig und in genuiner, genau ausbalancierter Ensemble-Leistung nimmt man sich Cavallis oft nahtlosen Wechsels zwischen Rezitativ und melodiösem Solo (von Arien mag man kaum sprechen) an. Und gerade dies: die relative Ungebundenheit der Form zugunsten des Affektausdrucks in Cavallis Opernidiom ist es, die förmlich nach einer Darstellung wie der von La Venexiana ruft.“ (Gero Schreier, 19.08.11, magazin.klassik.com/reviews/reviews.cfm)

  • Rondo - CD Artemisia

  • „Das Alte Musik-Ensemble La Venexiana unter Claudio Cavina knüpft nahtlos an die kammermusikalische und ungemein impulsive Erzählkunst an, die man schon bei den Monteverdi-Opern angeschlagen hatte. Und auch das Solistenteam sorgt für höchsten Genuss im Stimmschauspielerischen. Allen voran sind es die Sopranistinnen Francesca Lombardi Mazzulli in der Titelpartie und Roberta Mameli als Artemia, die das Feuer der Leidenschaft beglückend tonschön verinnerlicht haben.“ (Guido Fischer, 17.09.11)

  • Rondo - CD Round M

  • „Vorlagen für Jazz in der Barockmusik aufzuspüren ist nicht schwer - aber man muss die Begegnung der Stile über die Jahrhunderte hinweg auch musikalisch überzeugend zustande bringen. Genau das gelingt dem Ensemble La Venexiana. Mit ebenso viel Mut wie Können leistet es sich nach vielen puristisch einwandfreien Monteverdi-Einspielungen nun diese Jam Session, in der sich Theorben, Cembalo und Streicher mit Saxofon, Schlagzeug und Kontrabass vereinen - verbunden durch die herrliche Stimme von Roberta Mameli.“ (Robert Strobl, 17.11.10)

  • Der Tagesspiegel - CD Round M

  • „Dass es von der Musik Monteverdis zum Jazz nur ein kleiner Schritt ist, hat sich in der Klassikszene zwar schon rumgesprochen. Aber so sexy wie Roberta Mameli hat noch keiner die Nymphenklagen des divino Claudio gesungen.“ (Frederik Hanssen, 20.11.10)

  • Frankfurter Allgemeine Zeitung - CD L’Incoronazione di Poppea

  • „Fünfzehn Gesamtaufnahmen von Monteverdis ‚Poppea’ sind zurzeit im Handel. Die neuste stammt von dem 1998 gegründeten italienischen Ensemble La Venexiana, sie dürfte in ihrer theatralischen Kraft und musikalischen Schlüssigkeit schwerlich zu übertreffen sein. (...) Gelegentlich (etwa in Ohimé ch’io cado) swingt diese Musik so, dass man am liebsten dazu tanzen würde. (...) Ein wunderbares Ensemble!“ (Rudolph ganz, 14.08.10)

  • Fonoforum - Tipp - CD Monteverdi - Die Krönung der Poppea

  • „Bis in die Nebenrollen hinein gibt es keine Abstriche zu machen, so dass Cavina eine erstaunlich dramatische und kurzweilige Darstellung gelingt, die, wie etwa im beschließenden Liebesduett, stets die Äußerlichkeit des Begehrens erkennen lässt!“ (Reinmar Emans, April 2010)

  • Klassik.com - Tage Alter Musik Regensburg

  • „Mamelis starker, voller, ausdrucksstarker und dabei klarer Sopran überzeugte ebenso wie Emanuela Galli. Nie habe ich eine Poppea berechnender und erotischer singen gehört. [...] Der eigentliche Star des Abends aber war Claudio Cavina - nicht als Kostümbildner, Choreograph oder Ottone, sondern als Dirigent! - und die üppig besetzte Continuo-Gruppe mit allein drei Theorben, zwei Cembali, einer Erzlaute, Barockgitarre und einer Harfe, die intensiv eingesetzt wurde. So gerieten die Rezitativpassagen nie zäh oder langweilig. Die große Kunst der Textausdeutung und barocken Improvisation: Das Orchester beherrscht sie perfekt.“ (Prof. Dr. Michael Bordt, 01.06.09, magazin.klassik.com/konzerte/reviews.cfm)