Pressestimmen

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  • www.klassik-begeistert.de - Hamburg Laeiszhalle - Monteverdi

  • „Nicht nur durch die kontrastierenden Färbungen ihrer Stimmen, sondern auch durch den Effekt des Dialoges, des Nach-, Gegen- und Miteinanders, werden die Sängerinnen und Sänger des Concerto Italiano von Berichtenden zu Handelnden der Geschichten. Sie können mit einer höchst diversen Palette stimmlicher Regungen musikalisch ausdrücken, was der Text durch die Worte vermag. Das Flehen und Leiden, das Freudige und Hoffnungsfrohe in allen Schattierungen dieser Stimmen geht unter die Haut. [...] Das insgesamt 14-köpfige Ensemble (fünf Streicher, zwei Theorben plus Cembalo, sowie sechs Vokalisten) zeigte sich ausgesprochen souverän, harmonierte wunderbar miteinander und beeindruckte mit starker Bühnenpräsenz: während einzelner Passagen oder ganz besonders reibender Dissonanzen – damals ein absolut unvorstellbares Wagnis Monteverdis – generierten die Musiker eine fast sichtbare Spannung mit ungeheurer Sogkraft.“ (Ricarda Ott, 27.04.17)

  • Hr2 Kultur - CD Monteverdi

  • „Erdenschwere, sämig-dunkle Töne: Das Ensemble Concerto Italiano klagt und seufzt sie förmlich aus den Darmsaiten seiner historischen Streichinstrumente. Angeleitet von dem Spezialisten für Barockmusik Rinaldo Alessandrini lassen sich die Musiker hier gehen, hineinfallen in ein großes, schwarzes Loch aus Hoffnungslosigkeit und Resignation. Und das klingt bedrückend schön. Eine der packendsten Geschichten auf dieser CD ist Monteverdis dramatische Kantate ‚Combattimento di Tancredi e Clorinda’. Fulminant, wie Raffaele Giordani hier sozusagen als ‚rasender Reporter’ sprachgewandt den buchstäblichen Geschlechterkampf besingt. [...] Berückende Sphärentöne von Monica Piccininis Clorinda, der sich hier hörbar der ‚Himmel öffnet’ - so heißt es im Text. Wem da nicht die Tränen kommen, der sollte sich gleich einmauern lassen! [...] Eine hinreißende Aufnahme!“ (Ursula Böhmer, 15.05.17)