Pressestimmen

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  • MDR Figaro - CD La Primadonna

  • „Durchaus originär stellen sich die vorliegenden Bearbeitungen von Andreas N. Tarkmann dar. Denn sie entfalten zum einen eine eigene kohärente Klangsprache, vermögen zum anderen, den Charakter der Originale nicht zu desavouieren. Die famose Oboistin Clara Dent weiß um die Herausforderungen der Vokalkunst, um Potential und Möglichkeiten der menschlichen Stimme. So amalgamiert ihr Spiel stilvolles Imitieren mit den klanglichen Spezifika des Instrumentes. Ein Balanceakt, bei dem der Solistin das schlank und transparent geführte Leipziger Ensemble konstruktiv und klangschön zur Seite steht. Eine Parforce-Tour durch die Opernliteratur zwischen Gluck und Puccini, die ebenso überrascht wie unterhält.“ (Martin Hoffmeister, 17.8.15)

  • Süddeutsche Zeitung

  • „Das Spiel der 15 Musiker des Mendelssohn Kammerorchesters Leipzig [in Mendelssohns Streichersinfonie Nr. 7] wirkte sehr engagiert und klanglich dank der historisch vibratolosen Spielweise scharf ziseliert. Ähnlich Überzeugendes geschah mit dem häufig zu hörenden Cellokonzert C-Dur von Haydn, dessen drei Sätze von dem Cellisten Peter Bruns, dem zentralen Kopf des Abends, mit zärtlich schönem Ton und im frechen letzten Satz virtuos auftrumpfend verwirklicht wurde.“ (Claus Regnault, 28.1.15)

  • Süddeutsche Zeitung - mit Reinhold Friedrich

  • „Die Streichereinleitung [in Hertels 1. Trompetenkonzert] zum Eingangssatz Allegro geriet nuanciert, und diesen einfühlsamen Gestus griff der Trompeter sogleich in seinen Kantilenen auf. Abwechslungsreich waren die zahlreichen zarten Korrespondenzen zwischen den Parntern, die auch Echoeffekte einbezogen; transparent im Klang und mit schön differenzierter Virtuosität setzten die Musiker mit dem Vivace-Satz einen bis zum letzten Ton schwungvollen Schlusspunkt. [...] Die Musiker erwiesen sich [in Mendelssohns Streichersinfonie Nr. 7] gewissermaßen als Zauberer: Sie griffen den Impetus einen Elfentanzes im Allegro mit ätherischer Verklärtheit auf und formten so einen schwärmerisch schwebenden Klangeindruck. [...] Große Unterschiede im Ausdruck bestimmten Haydns Sinfonie Nr. 60; die Musiker brachten sich hier mit solcher Verve ins Geschehen ein, dass das eine oder andere Bogenhaar dem Spiel nicht standhielt - großer Beifall.“ (Klaus Mohr, 26.1.15)

  • European News Agency www.kultur.en-a.at - Wiener Musikverein

  • „Es kommt nicht auf die Instrumente an – viel wichtiger ist es, zu wissen, was man mit ihnen anfängt. So könnte man in einem Satz das Mendelssohn Kammerorchester aus Leipzig beschreiben. Denn hier ist mehr Originalklang als bei so manchen, die auf das historische Instrumentarium zurückgreifen. [...] Im Wiener Musikverein konnte man sich nun von den Qualitäten dieses profilierten Ensembles überzeugen. [...] Verspürte man im ersten Satz [des Cellokonzerts in C-Dur, gespielt von Peter Bruns] noch ein leichtes Drängen [...], fand er im zweiten und besonders im Finalsatz zu idealen Proportionen, trotz gesteigertem Tempo behielt jede Note ihren Wert, hatte Raum und Zeit zu erklingen. Ganz genauso war es auch in der Symphonie „Il Distratto“, wo Dirigent Christoph-Mathias Mueller in jeder Hinsicht für eine Interpretation sorgte, die wohl auch Haydns ungeteilte Zustimmung gefunden hätte. Selbst schnellste Läufe im Prestissimo verkommen nie zum schlampigen Glissando, das Menuett bleibt tanzbar, und das Adagio ist ein wunderbar ruhiger Gegenpol, ohne je langweilig zu wirken. All das, kombiniert mit optimal umgesetztem Klangbild der Wiener Klassik, konnte nur noch mit Beifallsstürmen bejubelt werden.“