Programm I:

Robert Schumann(1810-1856) - Fantasiestücke für Klaviertrio op.88

abwechselnd kombiniert mit einer Auswahl aus

Heinrich Heine (1797-1856) - Die Nordsee und Das Buch der Lieder

(Der Traum, die Wundermaid, Lebewohl, Die Blasse, Die Bergstimme, Zwei Brüder u.a.)

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Heinrich Heine - Vorwort zu Das Buch der Lieder

Robert Schumann - Klaviertrio Nr.3 g-moll op.110

oder Klaviertrio Nr.2 F-Dur op.80

oder Klaviertrio Nr.1 d-moll op.63

Programm II:

Peter I. Tschaikowsky (1840-1893) - Klaviertrio a-moll op.50, 1.Satz

Lesung: Auswahl aus Russischen Märchen und Novellen von Tschechov

Peter I. Tschaikowsky (1840-1893) - Klaviertrio a-moll op.50, 2.Satz

Programm III:

Sergej Rachmaninoff (1873-1943) - Trio élégiaque Nr.1 g-moll

Lesung: Auswahl aus Russischen Märchen und Novellen von Tschechov

Dmitrij Schostakowitsch (1909-1975) - Klaviertrio Nr.1 C-Dur op.8

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Lesung: Auswahl aus Russischen Märchen und Novellen von Tschechov

Dmitrij Schostakowitsch (1909-1975) - Klaviertrio Nr.2 e-moll op.67

Programm VI:

Mit David Bennent - Rezitation und Ruth Ziesak - Sopran

Lesung: Alexander Blok (1880-1921) - Romanzen in der deutschen Übersetzung

Dmitrij Schostakowitsch (1909-1975) - Romanzen nach Gedichten von Alexander Blok für Sopran und Klaviertrio op.127

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Lesung: Alexander Blok (1880-1921) - Lyrik

Dmitrij Schostakowitsch (1909-1975) - Klaviertrio Nr.2 e-moll op.67

David Bennent - Schauspieler

David Bennent debütierte mit zwölf Jahren in Volker Schlöndorffs Verfilmung von Günther Grass' "Die Blechtrommel". Seine Verkörperung des Oskar Matzerath machte ihn weltberühmt.

David Bennent studierte Schauspiel am Max-Reinhardt-Seminar und erhielt sein erstes Theaterengagement 1984 an der Comédie Française in Paris.

Weitere Engagements führten ihn unter anderem an das Staatstheater Stuttgart (in einer Inszenierung der "Alkestis" von Bob Wilson), an die Schaubühne Berlin (Rolle des Narren in Shakespeares "Lear" unter der Regie von Klaus Michael Grüber), ans Residenztheater München, ans Burgtheater Wien, ans Wiener Akademietheater ("Amphitryon") und ans Theater am Turm in Frankfurt am Main (Deutschlandpremiere von Becketts "Fin de Partie").

Ferner arbeitete er mit Regisseuren wie Patrice Chéreau, Thomas Langhoff und Leander Haussmann zusammen.

Sieben Jahre gehörte David Bennent dem Ensemble von Peter Brook an und spielte in englisch- und französischsprachigen Produktionen. So war er der gefeierte Caliban in der Inszenierung von Shakespeares "Sturm" (Paris, Avignon, Zürich) und spielte mehrere Rollen in "L'homme qui", einer Adaption des Bestsellers von Oliver Sacks "Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte". Zudem verkörperte er in Zusammenarbeit mit Peter Brooks den Horatio in der Recherche Théatrale "Qui est là".