Dover Quartet - Pressestimmen

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  • Süddeutsche Zeitung - München

  • „Individualisten, die spannend zusammen musizierten und einen einzigen, lebendigen Organismus bildeten. [...] Übergänge gelangen traumhaft sicher, Akkorde leuchteten in vielschichtigen Harmonien. [...] Wunderbar rhythmisch akzentuiert waren Scherzo und Trio, nicht minder perfekt in der Wahl von Tempo, Artikulation und Ausdruck das Finale.“ (Klaus Kalchschmid, 12.07.17, www.sueddeutsche.de/kultur/kurzkritik-klassik-traumhaft-sicher-1.3584966)

  • Pizzicato - CD Mozart

  • „Mozart muss man nicht immer galant, feinsinnig und nuancenreich spielen. Nein, man darf auch mal kräftig zupacken und der Musik eine Prise Senf hinzugeben. Das tut das amerikanische ‘Dover Quartet’ […]. Mozarts Musik klingt sehr dramatisch, voll im Klang und zeigt auch einige Schärfen. Das Spiel des ‘Dover Quartet’ ist erstaunlich kompakt und zielstrebig, […] Mozart klingt hier sehr reif und oft fast symphonisch. […] Auch im Quintett wird der gleiche Interpretationsmodus beibehalten. Der physisch spürbare und resonanzreiche Klang geben Mozarts Musik auch hier eine räumliche Tiefe mit einer Note dunkler Tiefgründigkeit. Wir haben in den letzten Jahren so viel historisch orientierten, transparenten oder feingliedrigen Mozart gehört, dass eine solche dynamische, virtuose und unmittelbare Interpretation richtig gut tut.“ (21.12.16, Alain Steffen)

  • Drehpunkt Kultur - Mozarteum Salzburg

  • „Mit kraftvoller Verve stiegen die vier Streicher in Mozarts letztes Streichquartett KV 590 ein. Ihr vorwärtsdrängendes dynamisches Musizieren ließ sofort aufhorchen und nahm die Zuhörer bis zum letzten Ton gefangen. Mit Spannung und schwungvoller Lebendigkeit formten sie Bögen und Linien der sanglichen Thematik. Mit exzellenter Phrasierung setzten sie differenzierte Akzente und vielfarbige Schattierungen. Ihr Spiel war zupackend kraftvoll, aber auch von Tonschönheit geprägt. [...] Ein bemerkenswertes Salzburg-Debütkonzert des jungen Quartetts.“ (Elisabeth Maumiller, 15.03.17)

  • Kulturbüro - Göttingen

  • „Beethovens Große Fuge ist ganz famos gespielt. Und wenn sich das größte Gewirr mit dem Allegro molto e con brio verzogen hat, kommt der beste Teil des Abends: Das zweite Meno mosso – in dem die Musik wie in Glas gegossen klingt. Zwei der großartigsten Minuten meiner Konzerthörervita.“ (Björn Steinhoff, 21.03.17)

  • Frankfurter Allgemeine Zeitung - Alte Oper

  • „Ungeachtet der Triumphe in aller Welt musizieren die vier noch immer mit einer spontanen Frische, die sich unmittelbar mitteilt und vergessen lässt, mit welch selbstverständlicher rhythmischer Präzision und klanglicher Balance hier gespielt wird. [...] Ein einzigartig nachwirkender Konzertabend.“ (Gerhard Schroth, 21.04.16)

  • Badisches Tagblatt

  • „Besser hätte der Start in die diesjährige Konzertreihe nicht gelingen können. [...] Der jugendliche Enthusiasmus und die musikalische Virtuosität des Dover Quartets war vom Start weg festzustellen. [...] Das Merkwürdige an Streichquartett-Konzerten ist, dass man hinlänglich Bekanntes immer wieder ganz anders wahrnehmen kann. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die vier Musiker den Mut aufbringen, ausdrucksstark und einfallsreich ein Werk zu einer spannungsgeladenen Skulptur eigener Couleur zu formen. So geschehen in Mozarts ‚Jagdquartett’. [...] [Weinberg] musiziert das Dover Quartet mit nie nachlassender, oft geradezu bohrender Intensität, zugleich ungemein differenziert, mit beeindruckendem Farb- und Kontrast-Reichtum. Zum Finale erklingt Dvoraks ‚Amerikanisches’ in einer geradezu mustergültigen Interpretation. Aufregend und sinnlich ist das, mit schöner Durchformung des Stimmgewebes und einer gut durchdachten Differenzierung des Ausdrucks. Lupenreine Intonation und klare Tongebung sind hier Programm. [...] Gelinde gesagt, ist damit das Äußerste an Quartett-Kultur erreicht.“ (ub, 19.1.16)

  • Badische Zeitung

  • „Schon mit den ersten Akkorden von Mozarts Streichquartett D-Dur KV 499 ist klar: die Musiker legen ihr ganzes Sein in ihre Instrumente. Keine übertriebene Gestik, kein wildes Herum-Posieren. Aber ein Klang wie ein Ganzes, als würde ein Musiker ein Instrument spielen. Meisterlich, voll zarter Klarheit reichen sie Mozarts Motive hin und her, ohne jemals ins Süßliche abzudriften. [...] [Kaija Saariahos ‚Terra memoria’ ist] faszinierend komponiert, brillant interpretiert - großartige Kammermusiker, begeisterter Applaus.“ (sno, 12.5.15, www.badische-zeitung.de/klassik-2/vier-musiker-in-transzendierendem-einklang--104677613.html)

  • Schwetzinger Woche - Schwetzinger Festspiele

  • www.lokalmatador.de/storage/2/7953189f7ec544c2b85015f68853266e/7953189f7ec544c2b85015f68853266e.pdf

  • Dresdner Neueste Nachrichten - Musikfestspiele Dresden

  • „Begeisterung und Überschwang - volltönend klang Mozarts KV 499 durch den Raum und entfaltete seinen betörenden Reiz. [...] Das Dover Quartett konnte gerade in Kaija Saariahos ‚Terra memoria’ mit seinem packenden Spiel das Werk gewinnend vortragen; aufbäumend setzte es dem Vergehen und Vergessen vitale Kraft entgegen. Auch Griegs Streichquartett gelang ihnen exzellent, was sich in purer Lebhaftigkeit niederschlug und für Begeisterung sorgte.“ (Wolfram Quellmalz, 20.05.15)

  • Dolomiten - Musik Meran

  • „Gleich im Quartett KV 428 führen uns die vier jungen Amerikaner in die Welt eines unglaublichen Genies und zwar über seine sogenannte ‚Leggerezza’ hinweg, wenn sie mit rein durchgezogener Intonation die kontrapunktischen Bindungen als Kantabile im wundervollsten Mozart-Ton ausdrücken. Durch strenge Artikulation werden auch die schönsten Phrasierungen zum Ereignis, wenn vor der humorvollen Entspannung am Schluss, die Dur-Moll-Welt erregend ausbricht. Diese Empfindung der totalen Erregung, ja der Erstarrung, breitet sich natürlich im 3. Quartett von Schostakowitsch aus. [...] Die Musiker sind in dieser herzzerreißenden Stimmung sowohl im hämmernden Fortespiel, als auch im davonhuschenden dreifachen Piano im genialen Einklang, doch was die atemberaubende Bratscherin noch zusätzlich erbringt ist weltbewegend. Das Meraner Publikum feiert mit vielen Akklamationen die herausragende und spontane Musikalität der Künstler!“ (cfp, 7.2.14)

  • The Strad - String Quartet Competition in Banff 2013 - First Prize

  • “The American Dover Quartet handled the extremes of the music [Beethoven op.59/2] successfully and ultimately truly inhabited this music, contrasting trenchancy wit playfulness, muscularity with delicacy. […] What’s quite scary about the Dover is that the players have only just graduated. They formed at the Curtis Institute in 2008 as 19-year-old students. They are clearly excellent players both individually and collectively. This competition could well be the launch pad for a long and illustrious career.”

  • The Strad

  • “The Dover Quartet from the US followed, four years old, with an average age of less than 23 but with a clutch of prizes and a CD already in the locker. The first movement of op.132 in A minor was a muscular affair, full of subtle details of phrasing and pacing, and the Allegro ma non tanto had a leisurely sway. The great central Molto adagio was sublime, with sustained playing and often minimal vibrato in the hymn section, and elfin lightness elsewhere. Vivid dynamic contrasts featured in the finale.“

  • Calgary Herald - Finalrunde des Banff-Wettbewerbs

  • “Theirs was not only the best Beethoven performance of yesterday afternoon’s final round, offering up an unforgettably professional second Razumovsky quartet in E minor, but they also took the Haydn prize, the Schubert prize and the prize for best performance of the Canadian co-commisioned work by Vivian Fung. […] What separated the Dover Quartet from the others was their consistent attention to detail entrenched in an indisputably proficient musicality that frequently communicated itself effectively and powerfully. […] The Dover Quartet made this Razumovsky 2 completely accessible in its lyricism, subtlety of dynamics, carefully thought-through phrasing, and above all, always displaying that trademark Dover sound that we had all come to love here throughout the week. There were moments where their string timbres seemed to dissolve away and transmute into human vocal utterance. Their seemingly innate understanding of Beethoven’s language and the intrinsic power it has to communicate was amply demonstrated and perpetually on display in all movements. It was, for all intents and purposes, the afternoon’s acme demonstrating exactly how Beethoven ought to be played.”