Duo Stark - Pressestimmen

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  • Pizzicato - CD Bloch

  • „Ernest Blochs Erste Violinsonate – sie entstand 1920 – ist ein Vulkan. Zwischen maximaler Aktivität und Ruhephasen bleibt er bedrohlich, unberechenbar. Die israelische Violinistin Nurit Stark und der französisch-schweizerische Pianist Cédric Pescia sind eminente Vulkanologen und setzen die Energien, die freigesetzt werden, packend um. Für den Zuhörer ist das kein Spaziergang. Es wird sehr heiß in der Musik, und die beiden Instrumentalisten kämpfen sich manchmal wirklich frenetisch durch Blochs wilde Musik, um immer wieder in der Ruhe zarten Empfindungen Raum zu lassen und schließlich erschöpft und verbrannt das Leben auszuhauchen. [...] Kein Zweifel, dies ist eine wichtige CD mit gar nicht so oft eingespielten Werken von Ernest Bloch.“ (Remy Franck, 18.12.17)

  • www.hundert11.net - Konzertgänger in Berlin

  • „Nurit Stark schrubbt, kämpft, brilliert und flageolettiert sich auf ihrer Guarneri von 1710 in die gegensätzlichen Ausdrucksextreme hinein, technisch imposant, mit extrovertierter Leidenschaft und heftigem Körpereinsatz von den Fuß- bis in die Haarspitzen, aber ohne jede selbstgefällige Theatralik: alles im Dienst der Musik. Cédric Pescia am historischen Steinwayflügel ist ein Partner von ebenbürtigem Können und Temperament. Man spürt in jedem Moment, wie die beiden Musiker miteinander ticken. Selbstverständlich würde man von ihnen auch gern Brahms hören; aber wunderbar, dass sie Ernest Bloch aufgenommen haben.“ (Albrecht Selge, 03.03.2018)

  • Fono Forum - CD Bloch

  • „Dass die beiden 1920 und 1924 entstandenen Violinsonaten von Ernest Bloch Meilensteine der Gattung sind, konnte man wissen. Nach dieser fulminanten, hochgradig inspirierenden, ja regelrecht begeisternden Einspielung hat man es nun schwarz auf weiß. Noch leidenschaftlicher, dramatischer und expressiver lassen sich die Werke kaum gestalten. Paradox genug: Der buchstäblich packende Zugriff von Stark & Pescia auf die Werke ist einerseits authentisch roh, im besten Sinne wild und ungehobelt, andererseits unendlich zart und schwerelos. Das geht mächtig unter die (Gänse-)Haut! Auch die 1936 entstandene Klaviersonate hat man so klangschön und luzide noch nicht gehört.“ (Burkhard Schäfer, 05/18)

  • BR Klassik - CD Schumann

  • „Mir gefällt vor allem Nurit Starks runder, schöner Ton. Der nimmt einen sofort für die Musik ein. Dass es in der Musik oftmals um Erinnerungen und damit um Stimmungen geht, wird auch in der Interpretation spürbar. [...] Sobald die Musik läuft, zieht der Sog der Klänge hinein etwa in die wehmütige, energische, rastlose, dann wieder tief verinnerlichte Musik. [...] Nurit Stark musiziert durchaus aggressiv und voller Unruhe, die Umschwünge zum Leisen, Zurückgenommenen gelingen selbstverständlich. Der langsame Satz [von Schumanns zweiter Violinsonate] in seiner Einfachheit und Melodiosität hat Größe.“ (Elgin Heuerding, 16.2.15)

  • Fono Forum - CD Schumann

  • „Wunderbar schwärmerisch-beseelt und mit drängender Intensität interpretieren Cédric Pescia und Nurit Stark Robert Schumanns zweite Violinsonate, dabei harmoniert Starks strahlend-brillanter Violinton hervorragend mit den volltönigen, warmen Klavierfiguren Pescias. Voller zärtlicher Poesie bringen sie Clara Schumanns Violinromanzen zum Klingen, auch hier begeistern die feine Farbdifferenzierung im Pianissimo und das perfekte Zusammenspiel.“ (Felix Mario Vogt, 07/15)

  • www.allmusic.com - CD Busoni/Enescu

  • “These pieces have enjoyed a respectable number of recordings already, but Stark and Pescia manage to raise the bar on both in this wonderful Claves recording. [...] Here, equal attention is paid to all parts of the sonata and the result is breathtaking; instead of coming off like a long short story, Busoni's sonata is more like a novel: it is expansive; it breathes, ebbs, and flows; and is marked with dramatic changes of scene. This is both a very well marked, yet spontaneous and inspired performance of the Busoni. The Enescu is equally good. Stark's playing of the solo part is fleet, impassioned, deeply expressive, and knowledgeable of the tradition that inspired it; Pescia's flowing accompaniment is both disciplined and loose, capturing the improvisational feel that Enescu was aiming for but staying true to the content of his text. [...] What a heck of a debut!” (Dave Lewis, 4/09)