Wiener Klaviertrio - Pressestimmen

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  • www.klassik.com - CD Herzogenberg

  • „Die drei seit Musiker legen eine ausgesprochen dichte, dramatisch steigernde, hymnisch ausufernde, aber wo erforderlich lyrisch-zarte und melancholisch-verhaltene Interpretationen der beiden Werke an den Tag. [...] Da vereinzelt nichts, da kommt das zusammen, was zusammengehört, in größtmöglicher Klarheit bis zum stärksten Fortissimo, das nicht erschlagend und formalistisch leer klingt.“ (Dr. Jürgen Schaarwächter, 29.06.17, https://magazin.klassik.com/reviews/reviews.cfm?task=record&RECID=32492&REID=17227)

  • Deutschlandfunk - CD Herzogenberg

  • „Die Kammermusik von Heinrich von Herzogenberg (1843-1900) ist heute nahezu vergessen. Ein Fehler, wie die Aufnahme des Wiener Klaviertrios zeigt. [...] Im organischen Fluss der Musik verbinden die Mitglieder des Wiener Klaviertrios Sorgfalt und feuriges Temperament in einer Weise, wie es wohl nur lange eingespielten Ensembles gelingt. Jedes Detail fügt sich perfekt und ganz selbstverständlich ins Gesamtbild – dank einer auch technisch exzellenten Aufnahme. [...] Spannende kammermusikalische Entdeckungen!“ (Marcus Stäbler, 16.07.17)

  • BR Klassik - CD Herzogenberg

  • „Hingebungsvoll werden diese beiden technisch anspruchsvollen Stücke vom Wiener Klaviertrio interpretiert. Je nach Gestus mal feurig, mal besonnen, immer die Aussage des Ganzen beachtend - hinreißend schön. Und von einer ausgewogenen Klangästhetik, die man sich bei Kammermusikaufnahmen viel häufiger wünscht: nah dran an den Instrumenten, aber nicht so intim nah, dass man das Atmen der Interpreten hört. Dies ist eine Referenzaufnahme, die dem wahrhaft großen Kleinmeister Herzogenberg wirklich gerecht wird.“ (Dirk Kruse, 09.06.17, https://www.br-klassik.de/aktuell/br-klassik-empfiehlt/cd/cd-tipp-herzogenberg-klaviertrios-wiener-klaviertrio-100.html)

  • Kurier - Beethoven Tripelkonzert beim Grafenegg Festival

  • „Das Wiener Klaviertrio machte einen sehr guten Eindruck: David McCarroll musizierte mit großer Tonreinheit, feinen Tönen und hoher Emotionalität im Ausdruck. Matthias Gredler ließ am Violoncello wunderbar weiche Töne hören. Mit großer Präzision gestaltete Stefan Mendl den leichteren Klavierpart. [...] Jubel!“ (Helmut C. Mayer, 10.09.16)

  • BR Klassik - CD Brahms

  • „Das Wiener Klaviertrio, das zu den führenden Ensembles in dieser Besetzung gehört, hat nun die Trios Nr.1 und 2 von Brahms überzeugend eingespielt: klangsatt, aber ohne Überdruck, hoch emotional und mit genauem Gespür für Proportionen. Auch die Balance zwischen Klavier und Streichern – für die Formation Klaviertrio immer eine besondere Herausforderung – ist auf dieser Aufnahme perfekt ausgehört.“ (Bernhard Neuhoff, 17.6.16)

  • hr2 - CD Brahms

  • „Mit Temperament spielt das Wiener Klaviertrio einen vielseitigen Brahms. [...] Warm, zart, innig zaubert Cellist Matthias Gredler durch unvermittelte Laut-Leise-Wechsel mit Klang-Nuancen. Geige und Klavier folgen ihm da gern – ein tief berührender Schlagabtausch. Auch im Unisono-Gleichschritt machen die Musiker hervorragende Figur – ziehen, klangfarblich exakt aufeinander abgestimmt, am gleichen Strang. [...] Fazit: Das Wiener Klaviertrio bringt diese rhythmischen Ungarismen mit viel Verve zum Pulsieren – zweifellos eines der exquisitesten Ensembles, das die Klassik-Szene derzeit zu bieten hat.“ (Ursula Böhmer, 22.8.16)

  • Fonoforum - CD Brahms

  • „Erster Teil einer Gesamtaufnahme der Brahms-Trios mit dem Wiener Klaviertrio. Gibt es etwas Neues zu hören? Absolut. Selten waren die Trios op. 8 und op. 87 so leicht und befreit atmend zu erleben wie hier. Was viel mit der phänomenalen Phrasierungskunst dieses Ensembles zu tun hat. Melancholische Eleganz ergibt sich daraus ebenso wie klare Fassung bei emotionalen Ausbrüchen, von denen es im stürmischen op. 8 nicht zu wenige gibt. Überhaupt wird hier herzhaft zugepackt, wenn es sein muss: Es rippelt und raspelt in den Scherzosätzen von op. 87. Brahms auf die Spitze getrieben, ohne den verbindlichen Wiener Ton zu verraten. Sehr stark.“ (Clemens Haustein, 8/16)

  • SRF 2 - Diskothek - CD Beethoven

  • „Folgende zwei Aufnahmen [des Geistertrios] schafften es bis in die letzte Runde: Diejenige des Wiener Klaviertrios und des ‚Solistentrios’ mit Andreas Staier, Daniel Sepec und Jean-Guihen Queyras. Beide Ensembles spüren Beethovens überraschenden kompositorischen Einfällen mit Fantasie und rhetorischer Gewandtheit nach und ziehen auch als Dreiergespann hörbar am selben Strick. Das Wiener Klaviertrio zeigte sich dabei noch eine Spur gewandter und schaffte es unwidersprochen aufs Siegerpodest.“ (Norbert Graf, 22.06.15)

  • www.bachtrack.com - Southampton

  • “Like many of Haydn’s piano trios the piano assumes a leading role and Stefan Mendl was not shy in guiding us through the melodic pathways of the thematically-rich and harmonically adventurous first movement. His delicacy of touch and responsiveness to Haydn’s ever changing textures was amply conveyed in the lilting Andante with its rapid keyboard figuration in the central section. At no point did the piano ever intrude on the balance between violinist Bogdan Božović and cellist Matthias Gredler who, throughout, were sensitive and superbly musically alert partners.” (David Truslove, 28.10.14)

  • The Listener - CD Beethoven

  • „Diese beglückende und in jeder Hinsicht großartige SACD ist das Paradeexemplar dafür, was eine mittelmäßige oder einfach auch gute Kammermusikproduktion von einer herausragenden unterscheidet. Und die Antwort auf diese Frage lautet: Musikalität, Musikalität, Musikalität. [...] Der Unterschied zwischen dem Wiener Klaviertrio und anderen Ensembles ist: Diese Herren hier haben ein interpretatorisches Konzept! Und dieses Konzept geht auf. Es ist die feine Linie, die Agilität und Poesie der Interpretation, die hier auf eine solche Art und Weise den Ausschlag gibt, dass man jedem nur raten kann, in diese Produktion wirklich reinzuhören. Diese Aufnahme ist besonders und kann mit Worten eigentlich nicht adäquat beschrieben werden.” (22.4.14, www.incoda.de/listener/reviews/703/ludwig-van-beethoven-klaviertrios-op-701-702-kakadu-variationen-op-121a)

  • Die Presse - Konzerthaus Wien

  • „Es ist eine große technische wie interpretatorische Herausforderung, die das Trio überzeugend meisterte. Mit Mendl im pianistischen Zentrum, dem herrlich sonoren Cellospiel von Gredler und dem feinen, geschmeidigen, aber durchaus zu dramatischerer Expansion fähigen Violinton von Božović, fand man zu Intensität und schöner Feinabstimmung.“ (Stefan Musil, 17.12.13)

  • Palm Beach Daily News

  • “The Vienna Piano Trio gave a concert marked by impeccable ensemble, virtuoso playing and penetrating interpretations. […] The Trio is an exciting and eminently artistic group that plays with high intensity, and the result is total satisfaction.” (Joseph Youngblood, 20.2.13)

  • Classical Music Sentinel - CD Saint-Saens

  • “Music notation does not lend itself well to clearly illustrating a composer's expressive intent. Camille Saint-Saëns, like any other composer (although some composers broke them), followed the rules of the day when creating music, so much so as to set his own level of academic perfection on form and structure. Therefore, it takes remarkable musicians to peer through the many layers of erudite writing technique, and uncover the composer's primal emotional impulse within all the cypher-like symbols on the page. The members of the Vienna Piano Trio, violinist Bogdan Bozovic, cellist Matthias Gredler and pianist Stefan Mendl are, such remarkable musicians. They seem to find inspiration behind every note and within every bar. The early Piano Trio Op. 18 in particular receives an enlivened and deeply moving interpretation. This is great chamber music perceived and performed as such. Enough said!” (Jean-Yves Duperron, Nov. 2012)

  • Musicweb International - CD Saint-Saens

  • “The opening movement Allegro vivace featuring a rhythmic and attractive main theme is played by the Vienna Piano Trio with buoyancy creating a warm, optimistic character to the writing. The Andante with its main theme taken from an Auvergne folk song is perhaps even catchier than that in the first movement. Here the Vienna Piano Trio conveys an overall mood of song-like reflection together with suggestions of yearning. […] This is the fourth release I have of Saint-Saëns’ chamber music on MDG, a label that is doing sterling work in championing the French composer. Played by the excellent Vienna Piano Trio this MDG release of the Saint-Saëns Piano Trios will complement any chamber music collection.” (Michael Cookson, 27.11.12)

  • www.klassik.com - CD Saint-Saens

  • „Sie lassen der Musik genügend Zeit zum Atmen und verstehen es, die bewegten Momente mit gebündelter Energie zu den Höhepunkten zu führen, ohne sich in ihrer Virtuosität zu verlieren. [...]Dennoch drängt sich das Klavier in dieser Aufnahme nie in den Vordergrund, sondern trägt die hervorragend disponierten Streicher. Der Ensembleklang ist insgesamt rund, die Instrumente sind transparent abgebildet und die Themen fliegen wie aus einem Guss durch die einzelnen Instrumente. Die drei Musiker des Wiener Klaviertrios sprechen eindeutig die gleiche musikalische Sprache, singen wie mit einem Atem aus einem gemeinsamen Mund. [...] Äußerst hörenswert!“ (Peter Büssers, 2.1.13)

  • Kulturradio vom RBB - CD Saint-Saens

  • „Auch wenn einige Sätze sehr heiter und harmlos anmuten, eingängig sind die Trios nicht, sie sind immer wieder durchsetzt von kleinen Raffinessen: Pizzicatostrecken, schnellen Klavierläufen oder ungewöhnlichen Rhythmen. Genau diesen Facettenreichtum versteht das Wiener Klaviertrio bis ins kleinste Detail umzusetzen. Mal sind es entzückende, fast filigrane Akkorde, die Pianist Stefan Mendl wie mit einem Pinsel auf die Tastatur tupft. Dann wieder entlädt sich eine angestaute Kraft in explosiven Tuttis, nur um im Anschluss daran wieder in eine elegante Leichtigkeit überzugehen. Ein absolutes Muss für alle Saint-Saens-Fans oder für diejenigen, die es werden möchten.“ (Ulrike Klobes, kulturradio - www.kulturradio.de/rezensionen/cd/2012/camille_saint_saens.html - 9. Oktober 2012)

  • Kleine Zeitung - Konzerthaus Wien

  • „Man hatte es sich für diesen Abend nicht leicht gemacht, ein diffiziles, langes Programm gewählt, das aber hoch konzentriert, akribisch austariert, mit nuanciertem Feinschliff und mitreißend interpretiert. Großer Jubel im Mozartsaal des Konzerthauses!“ (www.kleinezeitung.at - 31.10.12)

  • Süddeutsche Zeitung

  • „Wenn drei Musiker seit über zwanzig Jahren gemeinsam musizieren, gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder man kennt alle und alles, was bloße Routine nach sich zieht, oder man dringt immer tiefer in die Musik und die Stimmen der Partner ein - unter dieser Voraussetzung kann das Ergebnis richtig spannend werden. Letzteres war nun zu erleben, als das Wiener Klaviertrio musizierte. [...] Der Pianist hielt alle Fäden in der Hand, tarierte den Klang aus und positionierte sich selbst nicht in den Mittelpunkt, sondern wie ein Restaurator, dem es gelingt, wesentliche und ursprüngliche kompositorische Strukturen aus beeindruckende Weise freizulegen; [...] hinzu kam eine Noblesse der Klanggestaltung, die sich durch herrlich perlende Sechzehntelketten im Klavier und ganz adäquate Non-legato-Striche bei den Streichern manifestierte.“ (Klaus MOhr, 06.12.11)

  • La nación - Teatro Colón Buenos Aires

  • „Die Interpretation des Trios D 898 von Franz Schubert gelang dem Trio Redik, Gredler und Mendl minutiös detailliert; auf einzigartige Weise markierten sie die abrupten Umschwünge und Lichtwechsel in der Musik, ebenso wie die expressiven Momente der Stille in diesem Stück, wahre Abgründe, die sich im Werk des späten Schubert eröffnen.“

  • www.pagina12.com.ar - Teatro Colón Buenos Aires

  • „Das Spiel des Trios war makellos, delikat, technisch vollendet und perfekt. [...] Das Konzert im Rosario war ein außerordentliches auditives sowie visuelles Erlebnis, denn die große Musikalität jedes einzelnen Musikers äußerte sich in ihren in Haltungen, in ihrem Spiel und den aufmerksamen Blicken, die sie untereinander austauschten. [...] Das Trio glänzte durch perfekte Detailgestaltung, Ausgewogenheit bis zum gleichschwingenden Vibrato, ein zur Gänze verschmolzener Gesamtklang und vor allem eine unglaublich große dynamische Bandbreite, die von geradezu unmöglichen Pianissimi bis hin zu großen und kolossalen Fortes reichte, in dem das Trio einem ganzen Orchester gleichkam.“

  • Fanfare - CD Tschaikowsky, Smetana

  • “[...] is there any better way to play it? I hadn’t heard Tchaikovsky’s Trio in decades, and I don’t remember enjoying its 48 minutes this much.”

  • Pizzicato - CD Haydn

  • „Ihr Zugang zu den vier eingespielten Trios [...] ist ein sehr unvermittelter. Sie zögern nicht, Schärfe, Ecken und Kanten einzubringen. Das Trio streut immer wieder Ausrufezeichen ein, die strukturiert wirken, den inneren Zusammenhalt der Stücke aber nie gefährden. Auch in ihrer Tempogestaltung lassen die drei Interpreten sich nicht in eine formale Korsage stecken. So ergeben sich sehr griffige und plastische Darstellungen, die dem falschen Klischee des gutmütigen Papa Haydn eine klare Absage erteilen.“